2:1 setzt sich Deutschland gegen den schärfsten Konkurrenten in seiner Gruppe auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika durch. Lesen Sie hier, was die beteiligten Akteure nach der Partie gegen Russland sagten.

Joachim Löw (Trainer Deutschland): "Wir haben in der ersten Halbzeit hervorragend kombiniert. Großes Kompliment an die Mannschaft. In der zweiten Halbzeit hatten wir sicher in der Endphase ein bisschen Glück. Dann hatten wir das Spiel nicht mehr so unter Kontrolle, Russland hat das ausgenutzt, weil sie eine unheimlich spielstarke Mannschaft sind. In der ersten Halbzeit hat die Mannschaft das klasse gemacht, in der zweiten Halbzeit sind wir dann ins Straucheln geraten."

Guus Hiddink (Trainer Russland): "Wir sind gut gestartet und hatten nach vier Minuten die große Chance zur Führung. Leider wurde diese nicht genutzt. Danach waren wir etwas zu ängstlich, haben viele Duelle verloren und die Deutschen damit stark gemacht. In der zweiten Halbzeit sind wir stark zurückgekommen, haben aber im Abschluss nicht genug Entschlossenheit an den Tag gelegt. Deshalb müssen wir mit leeren Händen nach Hause fahren."

Michael Ballack: "Wir haben in der ersten Halbzeit ein tolles Spiel gemacht und zwei schöne Tore erzielt. Aber die Russen haben sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, haben bis zum Schluss auf das zweite Tor gespielt und das wäre sicher verdient gewesen am Ende."

Philipp Lahm: "Das Spiel stand auf des Messers Schneide. Die letzte halbe Stunde war eng, es war bis zur letzten Sekunde spannend. Vor dem 1:2 hab ich leider einen Fehler bei der Ballannahme gemacht. Nach diesem Sieg ist es wichtig, dass wir am Mittwoch nachlegen."

Lukas Podolski: "Hier spiele ich von Beginn an, hier habe ich das Vertrauen. Der Trainer hat mir wieder die Chance gegeben, und das Vertrauen habe ich mit einem guten Spiel zurückgezahlt. Das war eine unserer besten Leistungen, aber in der zweiten Halbzeit haben die Russen sehr viel Druck gemacht, da hätten wir uns über den Ausgleich nicht beschweren dürfen."

Rene Adler: "Jetzt bin ich Nationalspieler, das kann mir keiner mehr nehmen. Mit der Nervosität ging es das gesamte Spiel über. Ich habe jede Sekunde des Spiels genossen. Dass wir gewonnen haben, lag an einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Ich bin überglücklich. Ich liebe solche Spiele, wenn am Ende noch einmal alles auf dein Tor zuläuft."