Frankfurt - Die Spitzen von Ligaverband und DFL Deutsche Fußball Liga zollen Manuel Neuer Respekt für den dritten Platz bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres in Zürich.

Dr. Reinhard Rauball
(Ligapräsident)

"Ich gratuliere Manuel Neuer herzlich zu seiner Wahl zu einem der drei besten Fußballspieler der Welt. Er war der Garant für die Erfolge der Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien und seines Clubs beim Gewinn von Meisterschaft und DFB-Pokal. Als Torwart unter die besten Drei zu kommen, verdient höchsten Respekt. Dieses Ergebnis steht einmal mehr auch für die weltweite Anerkennung des deutschen Fußballs. Mit den Weltstars Cristiano Ronaldo und Lionel Messi in einem Atemzug genannt zu werden, ist aller Ehren wert."

Christian Seifert
(Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung)

"Manuel Neuer hat im vergangenen Jahr herausragende sportliche Leistungen gezeigt und ist nun zu einem der drei besten Fußballer der Welt gewählt worden. Er hat das Torwartspiel auf ein neues Niveau gehoben. Nach Oliver Kahn 2002 ist Manuel Neuer erst der zweite Torhüter, dem diese Ehre erwiesen worden ist. Zu dieser Auszeichnung, die den Respekt und die Anerkennung für den deutschen Fußball unterstreicht, kann ich ihm nur gratulieren."

Weitere Reaktionen zur Weltfußballer-Wahl

Karl-Heinz Rummenigge
(Vorstandschef FC Bayern München):

"Toll, dass nach Franck Ribéry zum zweiten Mal in Folge ein Spieler von Bayern München unter den besten Drei der Welt ist. Wir sind wahnsinnig stolz auf Manuel Neuer. Der dritte Platz ist eine weitere Bestätigung seiner außergewöhnlichen Leistungen. Er hatte ein super Jahr mit einer unglaublichen Weltmeisterschaft gespielt und auf der Torwartposition neue Maßstäbe gesetzt. Er hätte es absolut verdient gehabt, auch diese Weltfußballer-Wahl zu gewinnen."

Franz Beckenbauer
(Experte bei Sky):

"Manuel Neuer ist mit Abstand der beste Torhüter der Welt, dafür ist er auch ausgezeichnet worden. Aber die Leute lieben die Tricks von Ronaldo und Messi mehr. Sie sehen lieber das Toreschießen als das Toreverhindern."

Ottmar Hitzfeld
(Ex-Trainer FC Bayern und BVB):

"Man muss akzeptieren, dass Trainer, Kapitäne und Journalisten aus aller Welt wählen. Offensivspieler sind immer spektakulärer. Ich habe Neuer die Daumen, vielleicht ist die Zeit noch nicht reif, dass es ein Torhüter wird. Aber er hat ein erstes Mal angegriffen, nächstes Jahr kann er wieder angreifen."

Philipp Lahm
(FC Bayern München):

"Schade für Manuel, wir hätten es ihm alle in Deutschland gewünscht. Alle drei sind überragende Fußballer, die anderen beiden schießen halt viele Tore. Er kann in den nächsten Jahren immer Welttorhüter werden, ich glaube, die Auszeichnung ist genug und Manu ist trotzdem zufrieden."