München - Robert Lewandowski von Borussia Dortmund ist von den bundesliga.de-Usern mit überragenden 71 Prozent zum Spieler der Hinrunde gewählt worden. Dabei erhielt der polnische Nationalspieler sehr viele Stimmen aus seinem Heimatland.

Seit 31 Jahren hat kein Dortmunder mehr als zwölf Tore in den ersten 17 Partien erzielt. Besonders treffsicher ist der Stürmer im heimischen Signal Iduna Park. Vor eigenem Publikum war er neun Mal erfolgreich. Außerdem hat der BVB-Angreifer vier Tore vorbereitet. Damit ist er jetzt schon in der richtigen Form für die Europameisterschaft, die neben der Ukraine auch in seiner Heimat stattfindet.

Reus für Gladbach unentbehrlich

Auf dem 2. Platz mit 16 Prozent folgt Marco Reus. Der 22-Jährige hat nicht nur mit zehn Saisontoren erheblichen Anteil am Höhenflug Borussia Mönchengladbachs, sondern lenkt auch das Spiel des Tabellenvierten. Wenn er trifft, dann meistens mehrfach. Reus hat in der Hinrunde drei Mal einen Doppelpack geschnürt. Am 13. Spieltag ist ihm gegen den SV Werder Bremen sogar ein Dreierpack gelungen.

Platz 3 geht mit 4 Prozent an Mario Gomez. Der Stürmer des FC Bayern München führt mit 16 Toren die Torschützenliste der Bundesliga an. Bereits in der letzten Saison ist der Knoten beim Torjäger geplatzt, was er in dieser Spielzeit nahtlos fortsetzt. 16 Treffer in einer Hinrunde hat beim FC Bayern zuletzt der "Bomber der Nation" Gerd Müller in der Saison 1977/78 geschossen.

Knapp dahinter folgt der Niederländer Klaas-Jan Huntellaar, der mit seinen 15 Treffern den FC Schalke 04 auf den 3. Tabellenplatz ballerte. So viele Tore in einer Hinrunde hat noch kein Spieler im "königsblauen" Trikot aufweisen können, selbst ein Klaus Fischer nicht. Der "Hunter" ist ein Vollblutstürmer, der seine Tore aus allen Lagen erzielt. Diese Saison hat er vier Mal mit links, acht Mal mit rechts und drei Mal per Kopf getroffen.

Podolski in Form seines Lebens

Wiederum einen Hauch dahinter liegt Lukas Podolski auf dem 5. Platz. Der Kölner ist der Erfolgsgarant beim FC. Ohne die Treffer des "Prinzen" stünden die "Geißböcke auf einem Abstiegsrang. Der 26-Jährige spielt seine beste Bundesliga-Saison und hat mit 14 Treffern zum jetzigen Zeitpunkt seine persönliche Bestmarke geknackt. Podolski hat mehr als die Hälfte aller Kölner Tore erzielt. Außerdem führt er mit 18 Punkten zusammen mit Mario Gomez, die Scorer-Wertung der Bundesliga an.

Der 6. Platz geht an Claudio Pizarro vom SV Werder Bremen. Der Peruaner hat zwölf Tore und fünf Assists auf seinem Konto. Nach der schwachen vergangenen Saison der Hansestädter, ist es gerade Pizarro, der den norddeutschen Klub wieder in die Erfolgsspur brachte. Ein Highlight der Hinrunde war als der Werder-Stürmer mit seinem Hattrick gegen den 1.FC Köln die Partie in der zweiten Hälfte fast im Alleingang gewann.