Mönchengladbach - Bei der Borussia deuten sich zwei Abgänge ab. Tobias Levels und Mo Idrissou können den Verein verlassen, so Cheftrainer Lucien Favre.

"Tobias ist ein toller Mensch, aber er wird es sehr schwer gegen Tony Jantschke haben, deswegen wäre ein Wechsel für ihn vielleicht die bessere Option", sagte Favre und ergänzte: "Wenn Joshua King kommt, sieht es bei Mo Idrissou ähnlich aus, dann wird es auch für ihn nicht leicht. Die beiden haben nie Schwierigkeiten gemacht und haben immer alles für den Club gegeben, aber man muss ehrlich mit ihnen umgehen."

Bleibt Bradley bei der Borussia?

Im Falle von King sieht es aktuell danach aus, dass der norwegische U-21-Nationalspieler im August nach Gladbach kommt. "Wir warten noch auf die letzten Ergebnisse seiner medizinischen Untersuchungen, aber ich gehe davon aus, dass er im August kommen wird", sagte Favre über den Youngster des FC Chelsea, der sich vor kurzem einer Leisten-OP unterziehen musste. Zudem hält der Schweizer noch Ausschau nach zwei weiteren Verstärkungen: "Wir suchen noch nach Ersatz für Michael Fink und möglicherweise auch noch eine Alternative zu Juan Arango für die linke Seite, dann sind wir fertig mit Transfers."

Gut möglich, dass einer dieser Verstärkungen Michael Bradley ist. Der US-Boy, der in der vergangenen Rückrunde von Aston Villa ausgeliehen war, ist seit Donnerstag zurück im Borussia Park und kann sich vorstellen, bei der Borussia zu bleiben.

Japaner Otsu auf Herz und Nieren getestet

"Ich habe mich gefreut, meine alten Mannschaftskollegen wieder zu sehen und werde hart im Training arbeiten und weiterhin alles für den Club geben", so Bradley. "Michael ist jetzt erst einmal hier und wir werden sehen, ob er bleibt oder nicht. Noch habe ich nicht ausführlich mit ihm gesprochen. Aber er hat einen gültigen Vertrag bei Borussia und wenn er bleiben möchte, ist das kein Problem für mich. Dann arbeite ich gerne mit ihm zusammen", sagte VfL-Coach Lucien Favre.

Unterdessen darf der Japaner Yuki Otsu als Testspieler vorspielen. "Wir haben die Möglichkeit, ihn bis Sontag vier Tage zu testen. Es ist gut, dass wir uns so einen Eindruck über ihn verschaffen können, auch wenn es nicht leicht ist, nach einem so kurzen Zeitraum eine Entscheidung zu fällen", erklärte Favre. Bei seinem ersten Training konnte der Mittelfeldspieler allerdings noch nicht allzu viel zeigen, da keine Spielformen im Mittelpunkt der Einheit standen.