Der VfB Stuttgart hat es geschafft! Mit dem 3:1 gegen Unirea Urziceni lösten die Schwaben das Ticket fürs Champions-League-Achtelfinale. bundesliga.de präsentiert die Stuttgarter in der Einzelkritik:

Jens Lehmann:
Hatte gegen eher abschlussschwache Gäste nicht wirklich viel zu tun, war bei den wenigen Torschüssen von Unirea aber zur Stelle. Beim Gegentreffer ohne Chance.

Stefano Celozzi:
Ließ über rechts wenig zu und schaltete sich immer wieder gefährlich ins Offensivspiel ein. Lieferte die zweitmeisten Flanken beim VfB und zeigte mit dem eingewechselten Rudy schöne, schnelle Kombinationen.

Matthieu Delpierre:
Fiel selten auf, sorgte mit einer grundsoliden Leistung in der Innenverteidigung aber vor allem im ersten Durchgang für Ordnung und Sicherheit. Konnte in 19 Situationen klären - öfter als jeder andere Spieler auf dem Platz.

Serdar Tasci:
Wie Delpierre in der Innenverteidigung eher unauffällig aber stets gut postiert. Blockte die Vorstöße von Unirea souverän ab und setzte sich in sieben von neun Duellen durch.

Arthur Boka:
Der quirlige Außenverteidiger startete im ersten Durchgang immer wieder gute Aktionen über links. Hatte die meisten Ballkontakte aller Stuttgarter (85). In der zweiten Hälfte unterliefen ihm einige Fehlpässe und Stockfehler - einer davon resultierte im Gegentreffer.

Christian Träsch:
Setzte offensiv starke Akzente und gab die meisten Torschüsse aller Spieler auf dem Platz ab (5). Dafür wurde er mit seinem ersten Champions-League-Tor belohnt.

Sami Khedira:
Der überragende Mann! Nach anderthalbmonatiger Verletzung spielte der Nationalspieler von Beginn an großartig auf, sorgte für Struktur und Ordnung und bereitete mit Traumpässen zwei Tore großartig vor.

Timo Gebhart:
Der meistgefoulte Spieler auf dem Platz (8 Fouls) zeigte eine gute Leistung, arbeitete viel nach vorne, war an sechs Torschüssen beteiligt und legte einen Treffer auf. Hatte vor allem im zweiten Durchgang öfters Pech im Abschluss.

Alexander Hleb:
Fand besser ins Spiel als bei bisherigen Auftritten. Zeigte gute Aktionen nach vorne und überzeugte vor allem als Passgeber: beeindruckende 96 Prozent seiner Zuspiele erreichten den Mitspieler.

Ciprian Marica:
Wurde vor allem von Khedira immer wieder stark in Szene gesetzt und bedankte sich mit dem lehrbuchmäßig eingeköpften Führungstreffer. Setzte sich in allen sechs Zweikämpfen am Ball durch.

Pavel Pogrebnyak:
Stark verbessert im Vergleich zu seinen bisherigen Auftritten. Rackerte viel, spielte brandgefährliche, präzise Pässe in die Spitze und belohnte sich für eine gute Leistung mit dem Treffer zum 3:0.