Mit einer großartigen Parade gegen Ciprian Marica hielt Mainz-Torwart Heinz Müller seine Mannschaft gegen den VfB Stuttgart im Spiel. Am Ende bewahrten die Mainzer auch dank Müller ihre ungeschlagene Heimbilanz.

Im Interview mit bundesliga.de spricht Müller über den Spielverlauf und das nächste schwere Spiel auf Schalke, aber auch über Jens Lehmann und dessen Tätlichkeit, die zum Mainzer Elfmeter führte.

bundesliga.de: Herr Müller, wie lautet Ihr Fazit nach dem Spiel und dem letztlich glücklichen Punktgewinn gegen den VfB Stuttgart?

Heinz Müller: Natürlich hat uns der Elfmeter geholfen, wobei ich glaube, dass wir uns über das gesamte Spiel hinweg den Punkt verdient haben.

bundesliga.de: Vielleicht doch noch ein Wort zu ihren Gegenüber Jens Lehmann. Einem so erfahrenen Tormann darf doch eine derartige Aktion kurz vor dem Abpfiff eigentlich nicht passieren.

Müller: Mit der Aktion hat er seiner Mannschaft sicher geschadet. Das muss man leider so sagen. Jens will einfach immer das Optimum. Heute hat er ein wenig übertrieben.

bundesliga.de: Hatten Sie mit dem späten Ausgleich überhaupt noch gerechnet?

Müller: Ehrlich gesagt nicht wirklich. Aber jetzt freuen wir uns natürlich sehr darüber.

bundesliga.de: Wobei die Stuttgarter aber sehr stark in Mainz aufgetreten sind…

Müller: Ja, aber auch wir hatten unsere Spielanteile. Leider sind wir sehr früh in Rückstand geraten, das hat das Spiel für uns schwierig gemacht. Der Punkt war letztlich verdient.

bundesliga.de: Und immerhin haben die Mainzer kein einziges Heimspiel in der Vorrunde verloren...

Müller: Ja, darauf kann man sicher stolz sein. Dieses Weihnachtsgeschenk haben wir uns heute selbst gemacht.

bundesliga.de: Zum Abschluss der Vorrunde müssen die Mainzer jetzt nach Schalke. Keine einfache Aufgabe.

Müller: Richtig. Aber je länger wir dort die Null halten können, desto größer werden unsere Chancen. Und vielleicht gelingt uns dann ja eine Überraschung.


Das Interview führte Jens Fischer