Der FC Energie Cottbus hat Moral bewiesen, wurde im Finale des "Love-Cyprus-Cup" gegen den 1. FC Kaiserslautern für eine gute Leistung nach der Pause aber nicht mehr belohnt.

Die "Rot-Weißen" kassierten kurz vor und kurz nach der Halbzeit zwei Gegentreffer, schafften trotz engagierten Angriffsspiels aber nur noch das 1:2 durch Dusan Vasiljevic. Der letzte Härtetest des zehntägigen Trainingslagers verlangte den FCE-Profis noch einmal alles ab.

Frühes Aus für Rangelov

Der FC Energie war zunächst um Spielkontrolle bemüht und ließ gegen den "giftigen" Zweitligisten wenig zu. Das Defensivspiel des Teams sah sehr ordentlich aus, nach vorn ging zunächst aber wenig.

Zu allem Überfluss musste Dimitar Rangelov verletzungsbedingt nach wenigen Minuten ausgewechselt werden. Kaiserslautern tat mehr für die Offensive und wurde in der 39. Minute belohnt, als Danny Fuchs nicht energisch genug angegriffen wurde und per Distanzschuss traf.

FCK bringt Vorsprung über die Zeit

Nach dem Wechsel gab es durch den Kopfball von Srdjan Lakic die nächste kalte Dusche für Energie. Doch das 0:2 motivierte die Mannschaft noch einmal. Die "Rot-Weißen" erhöhten Tempo und Druck, waren dem Anschlusstreffer durch Branko Jelic und Emil Jula nahe, ehe Vasiljevic nach Angelov-Vorarbeit das 1:2 gelang.

In der Schlussphase gelang der Ausgleich nicht mehr, obwohl Energie bis zum Abpfiff auf den Ausgleich drängte. Die Steigerung im Vorwärtsgang wurde nicht mehr belohnt.

FC Energie Cottbus: Tremmel - Pavicevic (Radeljic 46.) , Kukielka, Cvitanovic, Ziebig - Rost (Angelov 63.), Rajnoch (Vasiljevic 67.) - Skela, Iliev (Petersen 83.) - Jula, Rangelov (Jelic 20.)

1. FC Kaiserslautern: Robles - Dick, Ouattara, Amedick Bugera (Hornig 79.) - Sam (Müller 46.), Bilek (Demai 58.), Fuchs (Paljic 46.), Bellinghausen - Jendrisek (Stachnik 86.), Lakic (Simpson 76.)

Tore: 0:1 Fuchs (39.), 0:2 Lakic (50.), 1:2 Vasiljevic (74.)