Auch gegen Mainz 05, wie hier gegen Julian Baumgartlinger, geht Leverkusens Kapitän Lars Bender immer mit vollem Einsatz zur Sache - © © imago / Jan Hübner
Auch gegen Mainz 05, wie hier gegen Julian Baumgartlinger, geht Leverkusens Kapitän Lars Bender immer mit vollem Einsatz zur Sache - © © imago / Jan Hübner
Bundesliga

Lars Bender: "Manchmal muss der Ton auch rauer sein"

Leverkusen - Nach drei Niederlagen in Folge und 411 torlosen Minuten hat sich Bayer 04 Leverkusen mit einem verdienten 1:0-Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05 zurückgemeldet. Die Werkself kämpfte sich aus der kleinen sportlichen Krise, die am Wochenende beim 0:3 in Dortmund ihren negativen Höhepunkt erreicht hatte.

"Wir waren die dominierende Mannschaft"

Die Rheinländer zeigten eine gute Reaktion und wollen nun in Bremen ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Im Interview spricht Bayer-04-Kapitän Lars Bender über die Fortschritte der Mannschaft, die Qualität von "Chicharito" und die Kritik von Rudi Völler.

bundesliga.de: Lars Bender, wie wichtig waren die drei Punkte gegen den 1. FSV Mainz 05 nach den jüngsten drei Niederlagen in Folge in der Bundesliga?

Bender: Sehr wichtig. Man hat gemerkt, dass es ein bisschen unruhig geworden ist, was man auch nachvollziehen konnte. Wir hatten uns den Start anders vorgestellt. Es hätten schon ein paar Punkte mehr sein müssen. Aber wir hatten die Punkte verdientermaßen nicht auf unserem Konto, weil wir in dem einen oder anderen Spiel nicht das wahre Gesicht von Bayer 04 gezeigt haben. Das war diesmal besser.

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"Wir sind immer selbstbewusst"

bundesliga.de: Wie haben Sie "Chicharito", den Schützen des goldenen Tores, gesehen?

Bender: Er hat seine Qualität abgerufen. Man hat heute gemerkt, dass er einen Schritt weiter ist und besser in der Mannschaft zurecht kommt. Für ihn war es schwer, als neuer Spieler in den laufenden Spielbetrieb zu kommen. Er bringt Qualität und Erfahrung mit und hat es sehr gut gemacht. Ich glaube, dass ihm das Tor gut tun und einen weiteren Schub geben wird.

bundesliga.de: Wie sehr haben die Mannschaft die Aussagen von Rudi Völler getroffen, der meinte die Spieler müssten aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen?

Bender: Was er nach dem Dortmund-Spiel damit sagen wollte, war das, was auch jeder gefühlt hat. Wir hatten in Dortmund eine ganz schlechte Wirkung auf dem Platz. Man kann am Ende des Tages ein Spiel in Dortmund verlieren. Es kommt auf die Art und Weise an. Unser Auftreten war nicht gut. Deswegen muss der Ton dann auch mal etwas rauer sein. Das war sicherlich angebracht und angemessen.

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