An den 25. April diesen Jahres erinnert sich Miroslav Stepanek nicht besonders gerne. Der Innenverteidiger des Hamburger SV war zu diesem Zeitpunkt an den SV Kapfenberg nach Österreich ausgeliehen.

In der Partie gegen Mattersburg kam es mit dem Ex-Bundesligastürmer Carsten Jancker kurz vor Spielende zu einem Zusammenstoß. Die Folge war eine Kreuzbandverletzung. Diese wurde nach Untersuchungen zunächst erfolgreich konventionell behandelt.

Im Trainingslager in Längenfeld sollte Stepanek nach indivduellen Einheiten wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Doch genau hier passierte es. Stepanek verletzte sich erneut und so entschloss sich der 19-Jährige in Absprache mit der medizinischen Abteilung des HSV zu einer Operation.

"Die Operation ist gut verlaufen"

"Wir haben die Entscheidung getroffen, damit ich wieder Sicherheit bekomme", so Stepanek. Am vergangenen Mittwoch (22. Juli) wurde das Kreuzband des rechten Knies von Dr. Rainer Siebold in Heidelberg durch eine Augmentations-Plastik verstärkt.

"Die Operation ist gut verlaufen. Miroslav wird rund sechs Monate pausieren müssen", beschreibt HSV-Mannschaftsarzt Dr. Nikolai Linewitsch den Gesundheitszustand. Der 25. April und den Beginn seiner Verletzung will Stepanek so schnell wie möglich in der Reha vergessen. "Die Pause ist natürlich ärgerlich. Jetzt weiß ich aber, dass mein Knie nach der Reha wieder stabil ist. Von jetzt an schaue ich nur noch nach vorne", gibt sich Stepanek optimistisch. Ab jetzt heißt es für das Abwehr-Talent: hart arbeiten für das HSV-Comeback.



Stellen Sie Ihr Dream-Team beim Bundesliga-Manager auf!

Sind Sie ein Experte? Beweisen Sie es beim Tippspiel!