Tamas Hajnal und Kevin Großkreutz haben die Folgen ihrer Fuß- bzw. Knieoperation in der Sommerpause gut überstanden und präsentierten sich fit und gut gelaunt zum Trainingsstart von Borussia Dortmund am Sonntag im Signal Iduna Park. Dagegen muss Mohamed Zidan vorerst in Ägypten bleiben: Das Militär lässt ihn nicht ausreisen.

Hintergrund ist die Tatsache, dass der ägyptische Nationalspieler theoretisch noch zum Wehrdienst herangezogen werden könnte, weil er das 30. Lebensjahr noch nicht überschritten hat. Deshalb glühen derzeit die diplomatischen Drähte. "Ich gehe davon aus, dass bis Mitte August entschieden sein wird, dass die ägyptische Armee ohne ihn auskommen kann", sagte Cheftrainer Jürgen Klopp.

"Knie befindet sich in einem guten Zustand"

Ganz große Eile ist ohnehin nicht geboten, da sich Zidan nach seinem vor einem Vierteljahr erlittenen Kreuzbandriss noch mitten in der Reha-Phase befindet. "Bis gestern war unser Athletik-Coach Florian Wangler bei ihm in Kairo", verriet Klopp: "Sein Knie befindet sich in einem guten Zustand." Ins Mannschaftstraining darf Zidan frühestens im Herbst einsteigen.

Ebenfalls zum Trainingsauftakt nicht einsatzbereit waren Florian Kringe, der nach einem Mittelfußbruch noch weitere "drei bis fünf Wochen nicht an Mannschaftstraining denken darf", so Klopp, und Lasse Sobiech, Nachrücker aus der eigenen Jugend, der noch zehn Tage krank geschrieben ist.

Die WM-Teilnehmer nehmen nach und die Saisonvorbereitung auf: Shinji Kagawa am 12. und Neven Subotic am 14. Juli. Lucas Barrios und Nelson Valdez sind ab 25. Juli wieder in Dortmund. "Uns liegt bislang noch nichts vor", sagte Sportdirektor Michael Zorc zu Valdez´Wechselabsichten.