Bremen - Die Gespräche mit Marc Kosicke, einem der Kandidaten für die Nachfolge von Klaus Allofs als Geschäftsführer Profifußball beim SV Werder, sind beendet worden. Das erklärte der Vorsitzende des Aufsichtsrates Willi Lemke.

"Marc Kosicke war ein sehr guter Kandidat. Wir haben die Situation mit ihm sondiert. Es hat sich aber leider gezeigt, dass eine Zusammenarbeit nicht zu realisieren war", sagte Lemke. Der gebürtige Bremer Kosicke, der in Eltville als Sportmanager eine Beratungsagentur betreibt, bedauert das: "Es war eine der schwersten Entscheidungen meines Lebens. Es hätte mich mit Stolz erfüllt, für Werder Bremen zu arbeiten. Aber die Komplexität meiner aktuellen beruflichen und privaten Situation steht einem schnellen Wechsel nach Bremen entgegen. Deshalb mussten wir an dieser Stelle die Gespräche beenden."

Tagesgeschäft auf sicheren Beinen



Der Aufsichtsrat arbeitet weiter konsequent an der Komplettierung der Geschäftsführung: "Wir werden mit der gebotenen Sorgfalt die vorliegenden Personalalternativen zur Besetzung der Geschäftsführerstelle Sport prüfen und alles daran setzen, so zügig wie möglich eine Entscheidung herbeizuführen", sagte Lemke: "Wir haben aber auch volles Vertrauen in die derzeitige Handlungsfähigkeit. Das Tagesgeschäft steht durch die klare Aufgabenteilung zwischen der Geschäftsführung, Thomas Schaaf und Frank Baumann auf sicheren Beinen."