Verantwortung hat er auf dem Platz schon immer übernommen. Seit ein paar Tagen ist dieser Anspruch auch nach Außen hin sichtbar legitimiert worden.

Cheftrainer Marcel Koller bestimmte Christoph Dabrowski zum stellvertretenden Kapitän. Im Interview äußert sich der 30- Jährige über die aktuelle Situation beim VfL Bochum 1848.

Frage: Der Cheftrainer hat der Mannschaft vor der Weihnachtspause mit auf den Weg gegeben, den Kopf frei zu kriegen. Hat das geklappt?

Christoph Dabrowski: Ich konnte mich zumindest ablenken. Erst war ich mit meiner Familie ein paar Tage in Berlin, dann sind wir nach Österreich gefahren.

Frage: Jetzt sind Sie schon wieder mittendrin in der Vorbereitung auf die immens wichtige Rückrunde. Steigt die Spannung langsam?

Dabrowski: Es geht. Auch wenn die Zeit im Trainingslager körperlich anstrengend ist, vom psychischen Druck her ist es recht entspannend. Du kannst hier viele Dinge ausprobieren, Spielzüge einstudieren. Wir wollen die Zeit möglichst optimal nutzen, um in der zweiten Saisonhälfte in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Frage: Was macht Sie zuversichtlich, dass die zweite Halbserie besser wird als die erste?

Dabrowski:An erster Stelle denke ich da an die personelle Situation. Im Sommer wurden viele durch kleinere und größere Verletzungen immer wieder zurückgeworfen. Das ist jetzt anders. Alle sind fit, der Konkurrenzkampf ist groß. Das ist positiv. Die Spieler wittern ihre Chance und hängen sich voll rein.

Das vollständige Interview finden Sie auf der Webseite des VfL Bochum.