Leipzig - Naby Keita gehört in der bisherigen Saison zu den herausragenden Akteuren. Der 22-Jährige bildet als Mittelfeldmotor eine wesentliche Säule im Spiel des überraschenden Tabellenzweiten RB Leipzig.

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Keita ist in Guineas Hauptstadt Conakry geboren und hat beim dort ansässigen Spitzenclub Horoya AC bereits als Kind das Fußballspielen gelernt. "Früher musste ich nach dem Training andere Leute nach Essen fragen", erzählt der mittlerweile 18-malige Nationalspieler der westafrikanischen Nation. "Ich musste kämpfen, um das zu ändern. Jetzt kann ich den Leuten helfen - so, wie sie mir vorher geholfen haben."

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Aus Guinea verschlug es Keita nach Frankreich, aus Frankreich nach Österreich zu Salzburg. In der Mozartstadt feierte er zwei Meisterschaften und wurde als bester Spieler der Liga ausgezeichnet. Das machte Leipzig aufmerksam. Das Vertrauen der Sachsen zahlte der Rechtsfuß schnell zurück: Vier Tore und fünf Vorlagen verbuchte Keita in bislang 19 Bundesliga-Einsätzen. "Alles, was er macht, hat Hand und Fuß", sagt RB-Trainer Ralph Hasenhüttl. "Ein Spieler, den du nie draußen lassen kannst."

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Leipzig ist froh, dass der torgefährliche Mittelfeldmann da ist - und Keita ist froh, da zu sein. Seinen persönlichen Erfolg verbindet er dabei eng mit dem Erfolg seines Teams. "Ich bin jemand, der alles tut, dass die Mannschaft gewinnt. Ich denke zuerst an die ganze Mannschaft."

Felix Tschon