Gelsenkirchen - Vier "Knappen" stehen Felix Magath wegen Verletzungen derzeit beim FC Schalke 04 nicht zur Verfügung. Der Chef-Trainer zeigt sich allerdings zuversichtlich, dass er schon bald wieder mit Tim Hoogland, Christian Pander, Levan Kenia und Vasileios Pliatsikas planen kann.

Zudem erklärt der Coach, warum Sergio Escudero in den vergangenen Wochen nicht im Kader stand.

Felix Magath über …

Tim Hoogland: "Bei ihm sieht es immer besser aus. Tim hat sich in den vergangenen Wochen mit Bauchspeicheldrüsen-Problemen geplagt, die ihn sehr beeinträchtigt haben. Mit seinem Knie ist hingegen alles wieder in Ordnung. Ich bin guter Dinge, dass Tim nach der Länderspielpause langsam wieder ins Training einsteigen kann und in absehbarer Zeit wieder in unserem Kader auftaucht. Dennoch sind wir natürlich vorsichtig, denn mit Problemen mit der Bauchspeicheldrüse ist natürlich nicht zu spaßen."

Christian Pander: "Er hat in den vergangenen Wochen bei der 2. Mannschaft trainiert, um den Anschluss zu schaffen. Am Freitag sollte Christian eigentlich in der Regionalliga zum Einsatz kommen, musste aber krank passen. Er ist nach seiner langen Leidenszeit (Knieprobleme, Anm. der Redaktion) auf einen guten Weg."

Levan Kenia: "Seine Sprunggelenksprobleme sind weitestgehend auskuriert. Zuletzt sollte Levan eigentlich schon wieder mit dem Regionalligateam trainieren, doch er hat einen kleinen Rückschlag erlitten und pausiert zur Sicherheit ein paar Tage. Ich hoffe, dass er bald wieder voll einsatzfähig ist."

Vasileios Pliatsikas: "Billy ist nach seinem Kreuzbandriss auf einem sehr guten Weg. In den vergangenen Wochen hat er wieder mit der Mannschaft trainieren können und dabei einen guten Eindruck hinterlassen. Natürlich hat er noch konditionelle Rückstände, das ist nach so einer langen Pause normal. Zudem ist er in einigen Situationen noch etwas unsicher, aber das wird sich legen."

Sergio Escudero: "Er ist nicht verletzt. Sergio ist ein junger Spieler, der sich in einem neuen Land erst einmal einfinden muss. Von seinen technischen und spielerischen Qualitäten könnte ich ihn ohne Zweifel aufbieten, aber Sergio fehlt noch etwas Kraft, Kondition und Robustheit für die Bundesliga. Denn hier wird anders gespielt als in Spanien. Er trainiert fleißig und ist mit Eifer bei der Sache. Ich sehe, dass er an sich arbeitet. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Sergio eine Verstärkung für unser Spiel sein wird."