Ohne Nationalpieler Lukas Podolski, aber mit allen vier Neuzugängen ist der 1. FC Köln am Mittwoch in die Vorbereitung für die kommende Saison gestartet. Trainer Zvonimir Soldo begrüßte die FC-Profis bei strahlendem Sonnenschein um 10.00 Uhr zur ersten Trainingseinheit nach der Sommerpause, bei der Laufeinheiten und Spielformen auf dem Programm standen.

"Ich freue mich immer, wenn ich mit meiner Mannschaft auf dem Platz stehe. Wir haben eine lange Pause gehabt und ich hoffe, dass alle hungrig sind. Die Spieler haben den Auftrag bekommen, im Urlaub etwas zu tun. Keiner macht den Eindruck, nichts getan zu haben", sagte Soldo.

Soldo muss auf sieben Spieler verzichten

Verzichten musste Soldo neben Podolski, der mit der DFB-Auswahl bei der WM in Südafrika am Samstag im Viertelfinale auf Argentinien trifft, auch auf die slowenischen WM-Fahrer Milivoje Novakovic und Miso Brecko, die in der Gruppenphase gescheitert waren, aber noch im Urlaub weilen.

Auch Manasseh Ishiaku, der sich aufgrund eines Todesfalls in der Familie in Nigeria aufhält, und die Langzeitverletzten Christopher Schorch (Kreuzbandriss) und Adil Chihi (Achillessehnenriss) verpassten den Trainingauftakt. Nicht dabei war auch der brasilianische Innenverteidiger Pedro Geromel.

Soldo kündigt Systemwechsel an

Pünktlich zu ihrer ersten Einheit in neuer Umgebung erschienen dagegen die Neuzugänge Martin Lanig (VfB Stuttgart), Alexandru Ionita (Rapid Bukarest), Konstantinos Giannoulis (Iraklis Saloniki) und Christopher Buchtmann (FC Fulham). Unterdessen kündigt Soldo einen Systemwechsel an: "Ich will anders spielen, als letzte Saison und wahrscheinlich auf ein 4-3-1-2-System umstellen", sagte der 42-Jährige der "Bild-Zeitung".

Vom 4. bis zum 7. Juli absolviert Köln ein Trainingslager in Marienfeld. Ein weiteres Trainingslager ist vom 19. bis zum 28. Juli in Tröpolach/Österreich geplant.