Der FC Bayern München muss die nächste Zeit auf Miroslav Klose verzichten. Der Stürmer, der sich im Bundesligaspiel beim VfL Bochum (3:0) ohne gegnerische Einwirkung am Sprunggelenk verletzt hatte, wurde am späten Montagnachmittag (16.3) in der Schweiz operiert und muss mindestens sechs Wochen pausieren.

Damit fällt der mit zehn Saisontoren beste Torschütze des Rekordmeisters nicht nur für die nächsten Bundesligaspiele, sondern auch für das Viertelfinale in der Champions League aus. In der "Königsklasse" führt er die Torschützenliste mit sieben Treffern gemeinsam mit dem Engländer Steven Gerrard an.

Auch in den WM-Qualifikationsspielen der deutschen Nationalelf gegen Liechtenstein (28. März) und in Wales (1. April) wird Klose fehlen.

Operation gut verlaufen

Klose war gegen Bochum Mitte der ersten Halbzeit in ein Loch im Rasen getreten und dabei umgeknickt. Bei dem operativen Eingriff wurde eine gerissene Halterung von zwei Sehnen wieder befestigt. Die Operation ist gut verlaufen. Der Nationalspieler muss noch eine Nacht stationär in der Klinik verbringen, ehe er wieder nach München zurückkehrt.

Klose bekommt keinen Gips und kann bereits in den nächsten Tagen wieder mit vorsichtiger Bewegungstherapie beginnen. Bei optimalem Heilungsverlauf hofft Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann, dass der 30-Jährige in gut sechs Wochen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.