Schnell, schneller, Sahin. So ist der Türke bekannt, der nach einjährigem Intermezzo bei Feyenoord Rotterdam zu Borussia Dortmund zurückgekehrt ist.

In seinem ersten Länderspiel schoss er Sekunden nach seiner Einwechselung gleich das erste Tor (gegen Oliver Kahn), und auch am Freitagabend war der jüngste Bundesliga-Spieler und -torschütze aller Zeiten sofort "voll da".

78. Spielminute: Florian Kringe verlässt den Rasen für Nuri Sahin. Sekunden später der erste Ballkontakt. Ein Blick, ein präziser Pass, und schon ist der Weg frei für Sebastian Hille, der den 2:1-Siegtreffer für Borussia Dortmund gegen Feyenoord Rotterdam markiert.

Defizite aufarbeiten

Sahin, der vom Rotterdamer Publikum mit viel Applaus begrüßt worden war ("Das tat gut!") freute sich nach langer Verletzungspause (Knie) über das geglückte Comeback. "Auf diesen Tag habe ich hin gearbeitet", sagte der Youngster, dankte Fitnesstrainer Oliver Bartlett, den Physiotherapeuten und insbesondere Jürgen Klopp.

"Das war eine schöne Geste vom Trainer, dass er mich eingewechselt hat. Ich wollte unbedingt dabei sein", so der türkische U21-Nationalspieler. In den kommenden Wochen muss der Mittelfeldspieler die körperlichen Defizite aufarbeiten.

"Ich bin noch nicht bei 100 Prozent", weiß Sahin: "Nach dem Spiel war ich ganz schön kaputt, obwohl ich gar nicht so lange gespielt habe." Für ihn heißt es nun: "Dran bleiben, fit werden - dann schau´n wir weiter."