Köln – Der Supercup 2016 steht unter dem Motto "Jedem Kind eine Chance". Damit möchte die Bundesliga-Stiftung auf Probleme und Bedürfnisse von Kindern in Deutschland aufmerksam machen und präsentiert rund um das Topevent am 14. August ihre Förderprojekte. Als Paten für den Förderbereich "Kinder" hat die Bundesliga-Stiftung einen Weltmeister gewinnen können: Manuel Neuer.

Für die Bundesliga-Stiftung ist Manuel Neuer das Gesicht ihrer Fördersäule "Kinder". Als Nationalspieler und Welttorhüter will er die Bühne, die ihm der Profifußball bietet, zur Werbung für die gute Sache nutzen. "Wir können die Strahlkraft des Fußballs auch einsetzen, um andere finanzkräftige Teile der Gesellschaft zum Mittun zu animieren", erklärt er. Gemeinsam mit der Bundesliga-Stiftung will er so für alle Kinder "Chancen schaffen" (Leitsatz der Bundesliga-Stiftung).

Die Unterstützung und Förderung von Kindern ist für den Welttorhüter vom FC Bayern München eine Herzensangelegenheit. Aufgewachsen in Gelsenkirchen, hat er in seiner Jugend Kinderarmut bei einigen seiner Kumpels persönlich erlebt. "Mitschüler baten mich um mein Pausenbrot oder konnten aus wirtschaftlichen Gründen nicht mit auf Klassenfahrt fahren", erzählt der 30-Jährige. "Hier tragen wir eine große Verantwortung und sind geradezu verpflichtet, durch den Einsatz eigener Möglichkeiten für das Wohl Benachteiligter zu sorgen."

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Neuer gründete 2010 seine eigene Stiftung

Neuer setzt seine Worte in Taten um. Bereits im Jahr 2010 gründete er seine eigene Stiftung, die "Manuel Neuer Kids Foundation", die sich um benachteiligte Kinder und Jugendliche vorwiegend im Ruhrgebiet kümmert. Im gleichen Jahr beteiligte er sich an der gemeinsam mit der Bundesliga-Stiftung initiierten Charity-Aktion "Auf Schalke". Seit 2013 unterstützt er "Fußball trifft Kultur", ein Leuchtturm-Projekt der Bundesliga-Stiftung deren offizieller Kinderpate er seit zwei Jahren ist.

"In der Zusammenarbeit mit der Bundesliga-Stiftung haben wie die Chance, noch mehr Kinder zu fördern und auch größere Projekte umzusetzen", erklärt Neuer. Eines dieser Projekte ist das Kinderhaus MANUS in Gelsenkirchen, das ein Projektstandort von "Fußball trifft Kultur" ist.

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"Chancengleichheit bieten" 

Täglich tummeln sich hier dutzende Kinder aus alle sozialen Schichten, werden von mehreren Pädagogen mit Hausaufgabenhilfe und Workshops gefördert. "Das Motto des Hauses, allen Kindern, egal welcher kulturellen oder sozialen Herkunft, Chancengleichheit zu bieten, wird insbesondere durch Projekte im Bereich Bildung umgesetzt", sagt Neuer.

Abseits des Platzes übernimmt Manuel Neuer Verantwortung für Kinder, auf dem Rasen für das Tor des Rekordmeisters. Heute startet er beim Supercup mit dem FC Bayern München in neue Saison.