München - Das Top-Duo marschiert im Gleichschritt. Während Tabellenführer Dortmund seine Pflichtaufgabe gegen den SC Freiburg souverän erledigte, mühte sich der punktgleiche FC Bayern zu einem glanzlosen Sieg gegen Wolfsburg. Verfolger Leverkusen gab sich ebenfalls keine Blöße. Schalke gibt einen sicher geglaubten Sieg noch aus den Händen und der Bundesliga-Dino sendet ein Lebenszeichen.

Während die schwarz-gelbe La-Ola-Welle durchs Stadion schwappte, setzte Jakub "Kuba" Blaszczykowski nach einer Traumkombination zum 5:0 den Schlusspunkt gegen dezimierte Breisgauer. Der BVB (27 Torschüsse) feierte seinen höchsten Saisonsieg und hat mit 19 Punkten nach sieben Spieltagen die beste Bilanz seiner Bundesliga-Geschichte aufzuweisen (Splitter).

...dann wirst du seziert"



Nach dem 6:2 gegen den HSV im letzten Heimspiel spielte sich das Team von Trainer Jürgen Klopp erneut in einen wahren Torrausch. "Wenn die Mannschaft ins Spielen kommt, dann macht das Arbeiten Spaß. Dass es für Freiburg nach Elfmeter und Platzverweis in den englischen Wochen kein Zuckerschlecken wird, war einigermaßen klar", so Klopp.

Drei Tage nach dem quicklebendigen Auftritt im DFB-Pokal mit dem Sieg gegen den VfB Stuttgart hat es den SC Freiburg (nur zwei Torschüsse) diesmal "tödlich" erwischt. "Wenn du in der 45. Minute so eine Rote Karte kriegst, wirst du hier natürlich seziert", wähnte sich Trainer Christian Streich wohl in der Pathologie (Trainerstimmen).

Müllers Laufleistung belohnt



Der FC Bayern feierte unterdessen einen glanzlosen, aber verdienten "Wiesn-Sieg" gegen Wolfsburg. 67 Prozent Ballbesitz und 11:4 Torschüssen drücken Überlegenheit aus (). Doch "wir müssen jede Woche hart arbeiten und Kilometer fressen", hatte Thomas Müller nach dem 4:0 auf Schalke gesagt. Gegen die Wölfe ging er mit 12,0 Kilometern (Team-Bestwert) wieder mit gutem Beispiel voran.

Für seine engagierte kämpferische Leistung wurde der 24-Jährige schließlich mit dem Tor des Tages, seinem ersten Saisontreffer, belohnt. In keiner seiner letzten vier Saisons musste er sieben Spieltage auf sein erstes Tor warten. Wolfsburg (120,2) lief zwar über vier Kilometer mehr als der Rekordmeister (116,0), meist allerdings nur dem Ball hinterher.