Bundesliga

Hoffenheims Mittelfeldstar Kerem Demirbay: "Wir sind noch in einem Reifeprozess"

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bundesliga.de: Kerem Demirbay, Sie hatten sich in der vergangenen Woche einen Haarriss im Nasenbein zugezogen. Ist die Blessur auskuriert? Wie geht es Ihnen?

Kerem Demirbay: Auskuriert ist der Haarriss noch nicht. Ich trainiere jetzt mit einer Maske, die das Nasenbein schützt. Das ist ungewohnt, aber ich kann mit der Mannschaft trainieren, und das ist das Wichtigste. Schmerzen habe ich keine mehr.

bundesliga.de: Glauben Sie, dass die TSG die Qualifikation für Europa packt?

Demirbay: Über das Thema sprechen wir in der Kabine nicht. Natürlich wissen wir, wo wir stehen, und was der Platz am Ende der Saison bedeuten würde. Aber es sind auch noch neun Spiele zu absolvieren und in diesen warten auf uns noch schwere Gegner wie Bayern München, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und am Freitag Berlin. Wir würden uns natürlich freuen, wenn wir auch nach dem 34. Spieltag so weit oben stehen. Bis dahin geben wir unser Bestes auf dem Feld.

bundesliga.de: Sie selbst haben ein bisschen gebraucht, um in die Saison zu kommen, sind aber längst unumstrittener Stammspieler. Wie groß waren der Sprung in die Bundesliga und die Umstellung auf das System von Julian Nagelsmann?

Demirbay: Das System, das wir spielen, liegt mir sehr. Deshalb war es eher die Umstellung im Training, die zu Beginn nicht so einfach war. Das Training ist anspruchsvoll, der Coach zwingt einen mit seinen Übungen immer dazu, mitzudenken. Das ist gut. Natürlich geht es in der Bundesliga nochmal anders zur Sache, es wird schneller gespielt, aber Julian Nagelsmann bereitet uns und jeden einzelnen Spieler immer sehr gut auf die Spiele vor. Das macht es einfacher.