München - Die Note eins für den "Sechser" mit der Trikotnummer 8 von Borussia Dortmund schien in der abgelaufenen Saison reserviert gewesen zu sein. Nuri Sahin - und da sind sich die Experten sicher - war der beste Spieler der Saison. Doch die Krönung blieb dem türkischen Nationalspieler versagt, denn eine Knieverletzung setzte ihn Mitte April außer Gefecht. Das Saisonfinale erlebte er als Zuschauer auf der Bank.

Doch die Freude über die Entwicklung ihres technisch und taktisch herausragenden Dirigenten im Mittelfeld währte nur kurz. Am vergangenen Montag beendete Sahin alle Spekulationen um einen Wechsel zu Real Madrid. Dort wird er einen Sechsjahres-Vertrag unterschreiben. Der BVB und die Bundesliga verlieren einen Ausnahmefußballer, der sich beim spanischen Rekordmeister einen weiteren Karriere-Schub erhofft.

Sahin, technisch beschlagen und dribbelstark, übernahm besonders in kritischen Situationen stets Verantwortung. Der 22-Jährige verstand es, schnell umzuschalten, Lücken zu erspähen und Mitspieler in Szene zu setzen. Und das mit hoher Präzision. Zudem trug Sahin mit sechs Toren und acht Vorlagen zum Höhenflug der "BVB-Youngster" bei.

|Spieler| |Torjäger| |Entdeckung| |Rückkehrer| |Fehlschuss| |Rote Karte| |Überraschung| |Boygroup| |Legionär| |Abschied| |Trennung|