Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat das Ermittlungsverfahren gegen den Spieler Maik Franz vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt mit Zustimmung des DFB-Sportgerichts eingestellt.

Eine diskriminierende Äußerung gegenüber seinem Gegenspieler Aristide Bancé vom 1. FSV Mainz 05, die es nach Aussage des Mainzers im Bundesliga-Spiel am 5. Dezember in Frankfurt gegeben haben soll, kann Maik Franz nicht nachgewiesen werden.

Verfahren gegen Bancé wird fortgeführt

Dazu Norbert Weise, der stellvertretende Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses: "Bezüglich des Tatvorwurfs steht auch nach der Anhörung beider Spieler durch den DFB-Kontrollausschuss Aussage gegen Aussage. Die von Herrn Franz bestrittene belastende Aussage kann weder durch Zeugen noch durch die ausgewerteten Fernsehaufnahmen belegt werden."

Das Verfahren des DFB-Kontrollausschusses gegen den Mainzer Aristide Bancé, der seinem Frankfurter Gegenspieler Maik Franz nach Schlusspfiff den Mittelfinger gezeigt hatte, wird fortgeführt. Mit einer entsprechenden Erklärung ist am Mittwoch zu rechnen.