Die Vorbereitung bei Schalke 04 läuft, am Samstag geht es für die "Knappen" ins Trainingslager nach Valencia.

Zum Auftakt des Trainings sprechen Manager Andreas Müller und Chef-Trainer Fred Rutten im Doppelinterview bei schalke04.de über Personalentscheidungen, das Trainingslager und Ziele für die Rückrunde.

Frage: Ze Roberto fehlte auch am Montag bei den Leistungstests. Gab es schon Kontakt mit ihm?

Andreas Müller: Wir haben versucht über seinen Berater Roger Wittmann, der auch den Transfer von Zé Roberto zu uns gemacht hat, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Das hat bislang allerdings nicht geklappt - zumal, wie meistens bei Brasilianern, noch andere Berater mitmischen. Jedoch haben wir Zé nicht erst gestern sondern vor ein paar Tagen schon schriftlich eine klare Aufforderung geschickt, dass er zum Trainingsauftakt hier sein muss. Er hat hier einen Arbeitsvertrag und kann nicht einfach ohne Angabe von Gründen wegbleiben. Diese Entscheidung steht einem Spieler nicht zu.

Frage: Liegt für Zé Roberto denn bereits ein Angebot eines anderen Clubs vor?

Müller: Nein, bislang ist konkret noch nichts eingetroffen. Klar ist aber auch, dass ein Transfer nicht zu Lasten von Schalke 04 gehen kann. Schließlich haben wir vor einem Jahr in den Spieler investiert.

Frage: Albert Streit trainiert - wie auch Peter Lövenkrands - nicht mehr mit den Profis sondern mit der Zweiten Mannschaft. Warum hat es mit Albert Streit auf Schalke nicht geklappt?

Fred Rutten: Albert ist ein Spieler, der Qualität hat, aber er hat schon zu Beginn der Saison gesagt, dass er den Verein verlassen möchte und wenn man als Spieler im Kopf hat, den Verein zu wechseln, ist es schwierig, wieder umzudenken. Zudem ist es als Spieler meistens einfacher gegen große Mannschaften zu spielen, als selbst in einer großen Mannschaft zu spielen.

Frage: Liegen denn für Albert Streit Anfragen anderer Clubs vor?

Müller: Nein, für ihn gilt das selbe wie für Zé Roberto und die anderen Spieler. Aber es ist auch nicht ungewöhnlich, dass zwischen Weihnachten und Neujahr aufgrund der Feiertage nichts eingeht.

Frage: Auch Peter Lövenkrands hat in der Hinrunde keine Rolle gespielt, obwohl er für das 4-3-3-System eine Lösung für die linke Seite gewesen wäre. Warum kam er nicht zum Zuge?

Rutten: Man darf nicht vergessen, dass Peter zu Beginn der Saison eine schwere Verletzung hatte und mehrere Wochen ausgefallen ist. Zudem ist es so, dass man als Spieler auch ein bisschen Glück haben muss, wenn ein neuer Trainer kommt und man eine gute Vorbereitung spielt. Wenn man aber in der Vorbereitung mehrere Wochen fehlt, dann wird es ganz schwer, fit in die Bundesliga zu gehen. Daher brauchte er Spielpraxis. Die konnte er bei der Zweiten Mannschaft und in Testspielen bekommen.

Das komplette Interview finden Sie auf der Webseite von Schalke 04.