Frankfurt/Main - Das Bundesligaspiel zwischen 1899 Hoffenheim und Bayer Leverkusen wird trotz des Phantomtors von Stefan Kießling nicht wiederholt.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wies den Einspruch der Hoffenheimer gegen die Spielwertung am Montag in Frankfurt/Main nach knapp 90-minütiger Verhandlung zurück. Somit bleibt es beim 2:1 für Leverkusen.

"Die Frage ist nicht, ob uns das Urteil unter sportlichen Gesichtspunkten gefällt oder nicht. Unter rechtlichen Gesichtspunkten gibt es aber keine Alternative", sagte der Vorsitzende Hans E. Lorenz zur Begründung seines Richterspruchs: "Es gibt keine Grundlage für den Einspruch. Die Tatsachenentscheidung war zwar falsch, sie ist aber unumstößlich."

Bayer-Stürmer Kießling hatte am 18. Oktober in Sinsheim beim Stand von 1:0 für Leverkusen neben den Pfosten geköpft, durch ein Loch im Außennetz flog der Ball dennoch ins Tor. Schiedsrichter Felix Brych (München) entschied auf regulären Treffer.