Dortmund - Sebastian Kehl hat zuviel erlebt, um zu Überschwang zu neigen. Doch der Dienstag war ein guter Tag für Borussia Dortmunds Kapitän. Der Profi-Kader bestritt am Nachmittag ein internes Testspiel gegen die BVB-Zweite. Und erstmals war Kehl wieder voll mit dabei.

Die intensive Einheit am Dienstag war nach rund viereinhalb Jahren mit immer neuen Verletzungen nur der erste Schritt. Nach den vielen Negativ-Erfahrungen wird er sich nicht unter Druck setzen. Einen Zeitpunkt für ein Comeback festlegen. Oder gar einen Kader-Platz einfordern. Mit Trainer Jürgen Klopp, sagt Kehl, "werde ich zum gegebenen Zeitpunkt in Ruhe sprechen".