Warschau - Griechenlands Kapitän Georgios Karagounis hat nach seiner Gelben Karte wegen einer angeblichen Schwalbe im Spiel gegen Russland (0:1) und der folgenden Sperre für das EM-Viertelfinale die UEFA zum Handeln aufgefordert. "Vielleicht schaut sich die UEFA die Szene noch mal an. Das ist einfach nur schade und wäre nicht fair", sagte der 35-Jährige.

Karagounis war in der 61. Minute nach einer Berührung im russischen Strafraum zu Fall gekommen. Schiedsrichter Jonas Eriksson (Schweden) entschied jedoch auf Schwalbe und zeigte dem Kapitän Gelb. Für den Europameister von 2004 war es die zweite Verwarnung im Turnierverlauf, damit ist er im Viertelfinale gesperrt. Dort könnte er sein 121. Länderspiel absolvieren und alleiniger Rekordnationalspieler Griechenlands werden.