Leverkusen/Köln - Große Ehre für Julian Brandt: Der Youngster von Bayer Leverkusen ist mit der goldenen Fritz-Walter-Medaille als bester U18-Nachwuchsspieler des Landes ausgezeichnet worden. Über Platz zwei darf sich sein Kumpel und Teamkollege Levin Öztunali freuen.

Mit der Fritz-Walter-Medaille würdigt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in Zusammenarbeit mit der Fritz-Walter-Stiftung seit 2004 jedes Jahr herausragende Leistungen von Junioren-Nationalspielern. Als einzige Spieler des jüngeren 1996er Jahrgangs hatten Julian Brandt und Levin Öztunali im Sommer mit der U19-Europameisterschaft in Ungarn den Europameister-Titel geholt.

Julian Brandt bestritt in der vergangenen Saison zwölf Bundesliga-Spiele (zwei Tore) und feierte sein Debüt in der Champions League. Im letzten Jahr wurde ihm schon in der Altersklasse U17 die Fritz-Walter-Medaille in Silber verliehen.

In prominenter Gesellschaft

Mit dem Gewinn der Fritz-Walter-Medaille der U18 in Gold reiht sich Julian Brandt in die Liste zahlreicher prominenter Vorgänger ein. So wurde in den vergangenen Jahren unter anderem den jetzigen Weltmeistern Toni Kroos (2008), Mario Götze (2010), Julian Draxler (2011) und Matthias Ginter (2012) die Auszeichnung zuteil.

In diesem Jahr gewannen neben Julian Brandt noch Niklas Stark (U19, 1. FC Nürnberg), Benedikt Gimber (U17, TSG Hoffenheim) und bei den Juniorinnen die frisch gebackene U20-Weltmeisterin Sara Däbritz (SC Freiburg). Die vier Talente werden am 7. September 2014 in Essen mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet.