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Analyse: Super-Youngster Musiala, Bellingham und Wirtz starten durch

Sie sind extrem jung und extrem talentiert: Jamal Musiala vom FC Bayern München, Jude Bellingham von Borussia Dortmund und Florian Wirtz von Bayer 04 Leverkusen. bundesliga.de analysiert: Was macht die drei Super-Youngster so stark?

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Jamal Musiala hat sich beim FC Bayern München in den vergangenen Wochen ins Blickfeld gespielt. Trainer Hansi Flick hat ihn zwar schon die ganze Saison über gefördert - in 23 von 30 Spielen kam der Youngster zum Einsatz - zuletzt stand er aber gleich drei Mal in Folge in der Startelf und erzielte in diesen drei Spielen drei Treffer.

Musiala überfordert seine Gegenspieler immer wieder mit unberechenbaren Bewegungen. Demonstriert hat er das eindrucksvoll bei seinem Führungstreffer im Spiel gegen den VfL Wolfsburg. Obwohl ihm der Weg zum Tor eigentlich versperrt war, ließ er mehrere Abwehrspieler aussteigen und vollendete zum 1:0 für die Bayern. Was einfach aussieht, ist Technik auf höchstem Niveau. Der 18-Jährige präsentiert sich leichtfüßig und tanzt mit vielen kleinen Kontakten auf engstem Raum durch die Verteidigung. Musiala findet Platz, wo eigentlich gar keiner ist. So wird er für Bayern in Zukunft nur noch wertvoller werden.

Erstaunlich frühreif präsentiert sich auch Jude Bellingham bei Borussia Dortmund. Der erst 17-Jährige entwickelt sich immer mehr zur festen Größe im Dortmunder Mittelfeld. Dabei glänzt der junge Engländer sowohl defensiv wie offensiv. Wenn der Gegner im Angriff ist, geht Bellingham dazwischen, als wäre er schon ewig in der Bundesliga. Unermüdlich bearbeitet er die Gegenspieler, zwingt sie zu Fehlern und schaltet sofort auf Offensive um.

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Bellingham ist ein wahrer Kilometerfresser. Laufintensität gepaart mit Zweikampfstärke - das zeichnet ihn aus. Immer wieder fordert er selbstbewusst den Ball und wird neuerdings auch torgefährlicher. Gegen den VfB Stuttgart erzielte er am 28. Spieltag seinen ersten Bundesliga-Treffer und auch im Champions-League-Viertelfinale gegen Manchester City war er erfolgreich. Dass er künftig noch häufiger als Torschütze in Erscheinung treten wird, ist angesichts seiner rasanten Entwicklung vorhersehbar.

Ein ganz anderer Spielertyp ist Florian Wirtz von Bayer 04 Leverkusen. Der 17-Jährige vernascht zwar auch gerne mal seine Gegenspieler, wie es Musiala tut, aber vor allem hat er ein super Gespür für den freien Raum. Immer wieder bewegt er sich zwischen den Ketten des Gegners und hat trotz seines jungen Alters schon die Ruhe für den entscheidenden Traumpass.

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Wenn der Gegner zugreifen will, ist es meistens schon zu spät. Wirtz besitzt eine Handlungsschnelligkeit, die für einen 17-Jährigen bemerkenswert ist. Doch er kann nicht nur seine Mitspieler in Szene setzen, sondern er trifft auch gerne selbst, wenn sich die Situation anbietet. Souveränität und Selbstverständlichkeit im Abschluss zeichnen ihn schon jetzt aus.