Werder Bremen und der Hamburger SV haben ihre Hausaufgaben im UEFA-Pokal-Viertelfinale gelöst. Die beiden Bundesligisten gewannen jeweils mit 3:1. Das sagen die Protagonisten zu den Partien.

Werder Bremen - Udinese Calcio 3:1 (1:0)

Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): Der Gegner war relativ oft vor unserem Tor, mit guten Möglichkeiten. Das hätten wir verhindern müssen. Auf der anderen Seite haben wir auch drei Tore erzielt. Es war ein völlig unnötiger Gegentreffer. Da waren wir nicht nur lässig, sondern nachlässig. Wir haben letztendlich erst ein Spiel gehabt und müssen deshalb hochkonzentriert in das zweite Spiel gehen. Das Gute, was man dem Gegentor abgewinnen kann, ist, dass wir wach sein müssen.

Claudio Pizarro (Werder Bremen) zu Premiere: Wir haben eine gute Partie gezeigt. Am Ende waren wir ein bisschen lässig. Wichtig war, dass wir mit der nötigen Geduld drei Tore erzielen konnten. Schlimm aber, dass wir noch eins kassiert haben. Doch wir sind gut drauf und können vielleicht auch in Udine gewinnen.


Hamburger SV - Manchester City 3:1 (1:1)

Trainer Martin Jol (Hamburger SV):Das 0:1 war ein herber Schlag, da bin ich kurz erschrocken und habe gedacht: sind die wirklich so gut? Aber danach haben wir das sehr gut gemacht. Leider waren wir nicht selbstbewusst genug im Abschluss. Ich hätte gerne noch ein viertes Tor gehabt. Ein 3:1 ist gefährlich, wenn die wieder so ein frühes Tor machen, wird es sehr schwer.

Trainer Mark Hughes (Manchester City): 1:3 ist ein schwieriges Ergebnis, aber wir sind sicher noch nicht ausgeschieden. Wir hatten viel Verletzungspech und der HSV am Ende mehr Energie. Wir haben aber gezeigt, dass wir dem HSV in der Abwehr Probleme bereiten können. Dieses Duell ist ganz sicher noch nicht vorbei.

Piotr Trochowski (Hamburger SV) zu Premiere: Wenn wir es nächste Woche schaffen, sofort gut ins Spiel zu kommen, ist auch im UEFA Cup diese Saison alles möglich. Im Halbfinale treffen wir dann höchstwahrscheinlich auf Werder Bremen. Das wird lustig.

Frank Rost (Hamburger SV): Wir haben uns wieder viele Chancen herausgespielt und hätten auch noch das ein oder andere Tor mehr erzielen können. Beim Gegentreffer haben wir wieder etwas geschludert. Ich hoffe, dass die Fans nicht sauer sind, dass wir uns diesmal nicht hingesetzt haben, denn wir haben noch nichts gewonnen. Es war ein schöner Sieg, den wir aber nicht überbewerten sollten. Wir werden den Sieg richtig einordnen.

Michael Gravgaard (Hamburger SV): Wir haben schon gehofft, hier in unserer Arena als Sieger vom Platz zu gehen. Unser Selbstvertrauen stimmt und daher bringen wir wohl im Moment auch konstant gute Leistungen. Das Spiel gegen Stuttgart am Ostersonntag wird wieder genauso schwer.