Das Hinspiel im UEFA-Pokal-Halbfinale zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV endete 0:1.

bundesliga.de präsentiert Ihnen die Stimmen der Beteiligten zum Halbfinal-Hinspiel.

Martin Jol (Trainer HSV): Das hat die Mannschaft gut gemacht, vor allem in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit war Bremen besser, aber wir hatten auch noch zwei, drei gute Chancen. Das ist für uns ein gutes Resultat. Ich habe noch nie gesehen, dass Trochowski ein Tor mit dem Kopf macht.

Thomas Schaaf (Trainer Werder Bremen): Wir müssen begreifen, dass ein Spiel aus zwei Hälften besteht und man in beiden Leistung zeigen muss. In der ersten Halbzeit haben wir zu viel zugelassen, im zweiten Durchgang war es in Ordnung. Insgesamt war es eine unterhaltsame Partie. Ich denke, dass auch das Rückspiel wieder ein klasse Spiel werden wird.

Torsten Frings (Werder Bremen): Wir haben jede Menge hochkarätige Chancen in der zweiten Hälfte nicht genutzt. Das Tor haben wir aus dem Nichts bekommen und geschlafen. Wir sind aber im Rückspiel dafür gut ein Tor zu schießen. Im Rückspiel ist noch alles möglich und nichts verloren.

David Jarolim (HSV): Wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir unbedingt ein gutes Ergebnis erzielen wollten. Das ist uns mit dem 1:0 super gelungen. Jetzt haben wir im Heimspiel mit unseren Fans die große Chance, das Finale zu erreichen. Doch noch ist nichts erreicht. Das wird wieder ein komplett anderes Spiel. Doch heute haben wir gezeigt, wie wir in die Partie gehen müssen.

Piotr Trochowski (HSV): Das war mein erstes Tor mit dem Kopf im Profi-Fußball. Die Flanke von Guy wurde immer länger, ich bin einfach durchgelaufen und am Ende hat alles gepasst. Der ging schön ins lange Ecke. Im DFB-Pokal hatte Werder die Nase vorne, aber diese Woche haben wir die Chance genutzt. Die zweite Runde ging an uns.

Dietmar Beiersdorfer (Sportdirektor HSV): Es ist sehr schön, 1:0 gewonnen zu haben. Doch das war nur eine kleine Etappe auf dem Weg nach Istanbul. Die härteste kommt sicherlich im Rückspiel. Die Mannschaft hat von Anfang an eine hervorragende Einstellung zum Spiel gefunden, gleich die Zweikämpfe angenommen und Werder so das Leben schwer gemacht. Mit ein bisschen mehr Glück und dem Blick für den Nebenmann hätte wir sogar noch das 2:0 erzielen können. Auf der anderen Seite hatten wir sicherlich auch Glück, doch auch das erkämpft man sich bekanntlich.