Bremen - Am Donnerstag kehrten die Profis von Werder Bremen auf gewohntes Terrain zurück. Einen Tag nach der etwas anderen Übungseinheit auf dem Gelände der Kaserne in Delmenhorst, schnürten die Profis am Nachmittag wieder ihre Fußballschuhe. "Für die Mannschaft insgesamt, für das Miteinander und Füreinander", so Trainer Thomas Schaaf, sei dieser Ausflug "eine gute Sache" gewesen.

Die heiße Phase der Vorbereitung auf das Schalke-Spiel nahm Schaaf am Donnerstag dann wieder am Trainingsgelände der Bremer auf. Mit Daniel Jensen konnte er dabei einen zuletzt länger verletzten Akteur wieder im Mannschaftstraining begrüßen. Für den Dänen nach monatelanger Pause ein großer Schritt in Richtung Bundesligacomeback. "Es war ein super Gefühl, nach so langer Zeit wieder auf dem Platz stehen zu können", freute sich der 31-Jährige über das Ende zahlreicher individueller Einheiten in den vergangenen Wochen und Monaten.

Dass der Mittelfeldakteur, der das letzte Mal Mitte Dezember 2010 bei Werders Auswärtsspiel in Dortmund aktiv dabei war, noch nicht bei 100 Prozent ist, steht außer Frage. "Klar fehlt mir noch die Luft für einen längeren Einsatz, aber ich habe intensiv gearbeitet und verspüre keine Schmerzen mehr", so Jensen, der aufgrund des verschärften Einzeltrainings nun auch keinerlei Reaktion auf die nochmals gesteigerte Belastung erwartet.