Daniel Jensen drehte beim Training von Werder Bremen am Mittwochmorgen (3. Dezember) seine Runden um das Übungsgelände, während seine Mannschaftskollegen geschlossen trainierten.

Immer wieder war er dabei auf der Suche nach einem Ball, gegen den er treten kann und den er während der Runden liebevoll am Fuß führt. Die Lust am Fußballspielen merkte man dem Dänen deutlich an.

"Ich mache Fortschritte"

"Ich habe seit drei Tagen wieder Fußballschuhe an, ich mache Fortschritte", schmunzelte der 28-Jährige nach der Einheit. "Der Fuß muss sich aber erst noch an den Schuh gewöhnen."

Doch wann Jensen diese Fußball-Lust wieder in einem Pflichtspiel auf der großen Bühne Bundesliga ausspielen kann, dass ist weiter fraglich. "Bis Samstag wird es eng, für das Spiel gegen Inter auch. Aber vielleicht kann ich im letzten Spiel gegen Wolfsburg noch einmal spielen."

"Es ist eben kein Knochenbruch"

Das wäre dann zumindest ein halbwegs versöhnlicher Jahresabschluss für Jensen, der mittlerweile seit mehreren Wochen aufgrund einer Achillessehnen-Entzündung pausiert. "Es ist eben kein Knochenbruch, wo man sehen kann, wann es verheilt ist. Bei mir muss man Tag für Tag die Reaktion auf das absolvierte Training abwarten", erklärt der dänische Nationalspieler die lange Ausfallzeit.

"Es ist zwar schade, dass die Winterpause jetzt kommt, wo ich so langsam wieder fit werde, aber ich kann die freie Zeit gut gebrauchen und werde sie intensiv nutzen, um den Rückstand weiter aufzuholen."

Duo vor Rückkehr

Petri Pasanen und Tim Wiese könnten schon am Samstag wieder zur Verfügung stehen. Beide trainierten am Mittwoch zwar ebenfalls noch individuell, wollen aber in dieser Woche noch ins Mannschaftstraining einsteigen.

"Morgen noch nicht, aber ich hoffe, dass ich am Freitag wieder mit der Mannschaft trainieren kann und ich dann auch am Samstag zur Verfügung stehe", sagte Pasanen.