Japan im Porträt

Geschichte des Fußballs in Japan:

Wie genau Fußball den Weg nach Japan fand, ist nicht überliefert. Doch wie in vielen anderen Ländern der Welt auch, fand der Sport Anfang des 20. Jahrhunderts ein Zuhause auf der Insel. Obwohl es seit 1921 einen nationalen Fußballverband gibt, stand der Sport lange im Schatten von Baseball und anderen Sportarten. Computerspiele und Manga-Comics machten Fußball in den 1980ern populärer. Doch der Durchbruch gelang erst 1992. Da trug Japan die Asienmeisterschaft aus. Für "Nippon" selbst war es erst die zweite Teilnahme an dem Turnier - und sie endete sensationell mit dem Titel. Ein neuer Boom war geboren. Im Jahr danach begann die J. League mit ihrem Spielbetrieb. Die Profiliga wurde bereits sieben Mal von den Kashima Antlers gewonnen. 

WM-Geschichte:

Star und Trainer:

Spätestens seit seiner Zeit bei Borussia Dortmund weiß die Fußballwelt, was für ein begnadeter Spieler Shinji Kagawa (Manchester United) ist. Gemeinsam mit dem Mainzer Shinji Okazaki bildet er das gefährliche Angriffsduo der "Samurai Blue". Kapitän ist Makoto Hasebe - ein weiterer Bundesliga-Legionär (Nürnberg). Außerdem sorgt Keisuke Honda vom AC Mailand für die spielerische Note im MIttelfeld. Alberto Zaccheroni ist seit 2010 Trainer der Japaner. Zuvor war er fast 30 Jahre lang in seiner Heimat Italien als Coach tätig. Er feierte Erfolge, wie den Aufstieg in die Serie A mit Udinese Calcio oder den Meistertitel mit dem AC Mailand (1999) und erlitt Tiefschläge (Entlassung bei Lazio Rom, FC Turin).

Japan und die Bundesliga: