Italien im Porträt

Geschichte des Fußballs in Italien:

Auch in Italien zog der Fußball erst durch die Engländer ein. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Sport erstmals in einem Verein organisiert. Zwar streiten Experten, ob der erste Club Italiens nun in Genua oder Turin gegründet wurde, doch Fakt ist, dass der nationale Verband 1898 aus der Taufe gehoben wurde. Die Nationalmannschaft der "Azzurri" bestritt 1910 ihr erstes Länderspiel (6:2 gegen Frankreich). 1929 wurde die erste Saison der Serie A ausgetragen - der höchsten Spielklasse Italiens. Mit bislang 30 Titeln ist Juventus Turin Rekordmeister des Landes. Dabei war der Verein selbst Teil eines großen Bestechungsskandals, der den italienischen Fußball vor wenigen Jahren erschütterte. Die "Alte Dame"“ musste gar zwangsabsteigen, kehrte aber stärker denn je zurück und gewann aktuell drei Meisterschaften in Serie.

WM-Geschichte:

Star(s) und Trainer:

Die Zeichen der Zeit scheinen an Gianluigi Buffon und Andrea Pirlo (beide Juventus) vorbeizuziehen. Schon beim letzten WM-Gewinn 2006 gehörten sie zu den Leistungsträgern im Team und noch heute sind der Torhüter und der defensive Mittelfeldspieler feste Größen im Nationaldress. Mario Balotelli (AC Mailand) schoss Italien 2012 quasi im Alleingang ins EM-Finale. Antonio Cassano (Parma) ist ein weiterer erfahrener Stürmer. Nach der WM 2010 übernahm Cesare Prandelli das Amt des Nationaltrainers von Italien. Der Disziplinfanatiker führte sein Land bei der EM 2012 bis ins Endspiel. Als Vereinscoach des AC Florenz wurde er 2008 zu Italiens "Trainer des Jahres" ernannt.

Italien und die Bundesliga: