Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung, erklärt das Projekt "Willkommen im Fußball" - © DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA
Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung, erklärt das Projekt "Willkommen im Fußball" - © DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA
Bundesliga

"Willkommen im Fußball"

Frankfurt - Der deutsche Profifußball engagiert sich für Flüchtlinge. Neben den 36 Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga setzt sich auch die Bundesliga-Stiftung aktiv für Geflüchtete ein. Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung, spricht im Interview über das Integrationsprogramm "Willkommen im Fußball", dessen Ziele sowie die gesellschaftliche Verantwortung des Profifußballs.

bundesliga.de: Herr Kiefer, die Bundesliga-Stiftung setzt sich mit dem Projekt "Willkommen im Fußball" für Flüchtlinge und Integration ein. Wie ist dieses Projekt entstanden?

Stefan Kiefer: Die Berichte über und vor allem die Fotos von Flüchtlingen, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Heimat verlassen, bewegen uns in Europa und besonders in Deutschland sehr. Gelingende Integration ist ein entscheidender Baustein für die Zukunft unserer Gesellschaft, und das nicht erst seit der Entwicklung der letzten Tage und Wochen. Aus diesem Grund beschäftigen wir uns als Bundesliga-Stiftung bereits seit 2008 (dem Gründungsjahr der Stiftung; Anm. d. Red.) mit dieser vielleicht im frühen 21. Jahrhundert wichtigsten Herausforderung für Deutschland. Schon im Frühjahr hat der gesamte deutsche Fußball auf Initiative der Bundesliga-Stiftung gemeinsam mit der Bundesregierung eine Integrationsinitiative gestartet. Kernbestandteile waren der Integrationsspieltag im März und öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen, wie TV-Spots und Print-Anzeigen, unter dem Motto "Mach einen Strich durch Vorurteile!". Unser Ziel war es aber von Beginn an, diese Aktionen auch in ein nachhaltiges Projekt mit konkreten Hilfeleistungen für Geflüchtete zu überführen. Mit dem Projekt "Willkommen im Fußball" werden wir diesem Anspruch gerecht und sind sehr glücklich, mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung einen Projektträger als Partner gewonnen zu haben, der uns bei der Umsetzung dieser Ziele tatkräftig unterstützt.