Köln - Serkan Cesur heißt der strahlende Sieger des zweiten Live-Events der Virtuellen Bundesliga. Der 19-Jährige setzte sich in Berlin gegen ein äußerst prominent besetztes Teilnehmerfeld durch und steht durch seinen Erfolg im großen VBL-Finale. Im Interview spricht er über seinen wichtigsten Spieler, erklärt seine Taktik und verrät, wo er noch Schwächen hat.

EA SPORTS: Herzlichen Glückwunsch, Serkan. Du spielst mit Hertha BSC. Warum?

Serkan Cesur: Wir sind in Berlin, wir sind im Olympiastadion und da ist es für mich ganz klar, dass ich mit der Hertha antrete. Ich bin Berliner, mag den Verein und daher war die Wahl einfach. 

EA SPORTS: Wieso spielst du mit dem Hertha BSC Berlin?

Serkan Cesur: Wir sind in Berlin, wir sind im Olympiastadion und da ist es für mich ganz klar, dass ich mit der Hertha antrete. Ich bin Berliner, mag den Verein und daher war die Wahl einfach. 

EA SPORTS: Gibt es einen Spieler, der für dich besonders wichtig ist?

Serkan Cesur: Salomon Kalou ist der beste Spieler in meiner Mannschaft und hat heute einige Male die gesamte Abwehr stehengelassen und das Tor gemacht. Die haben sich alle geärgert und ich hab mich gefreut. Ich setze auch im Finale auf Kalou und will zeigen, was er drauf hat. 

EA SPORTS: Mit welcher Taktik trittst du an?

Serkan Cesur: Ich spiele aktuell mit einem 4-3-2-1-System mit schnellen Flügelspielern außen und Kalou in der Sturmspitze. Ganz wichtig für mein Spiel sind Doppelpässe und lange und hohe Pässe in die Spitze mit der L1-Taste und Dreieck. Da setze ich dann auf Kick & Rush. 

EA SPORTS: Wie fühlt es sich an, sich für das Finale qualifiziert zu haben?

Serkan Cesur: Ich hab schon in der letzten Saison mitgemacht und beide Male die Gruppenphase überstanden. Ich bin dann aber immer im KO-System mit 0-1 rausgeflogen. Diesmal hab ich mir vorgenommen, dass ich endlich ins Finale komme und den Preis mitnehme. Daher ist es ein tolles Gefühl, das geschafft zu haben. 

EA SPORTS: Welche Chancen rechnest du dir im Finale aus?

Serkan Cesur: Das ist schwer. Ich kenne die Konkurrenz auf einem Finale der Virtuellen Bundesliga bisher nicht, aber hoffe, dass meine Trainingsübungen zuhause mir helfen und es sich auszahlt. Ich versuche im Online-Modus des FIFA Ultimate Team jeden Tag einige Partien zu absolvieren und neue Taktiken, Freistoßvarianten und Tricks auszuprobieren. Es gibt aber noch einige Dinge, die ich besser machen könnte: Meine Chancenverwertung war heute okay, aber da lass ich trotzdem noch zu viel liegen. Außerdem muss ich in der Verteidigung die Lücken besser zu machen. Manchmal bin ich da zu langsam.

EA SPORTS: Was reizt dich an der Virtuellen Bundesliga?

Serkan Cesur: Mir war im letzten Jahr schon klar, dass ich auch in dieser Saison mitmachen will. Trotzdem hätte ich das Turnier hier in Berlin fast verpasst, weil ich erst am letzten Tag der Anmeldung mitbekommen hab, dass es bald soweit ist. Dann ging alles ziemlich schnell: am Mittwoch Abend registriert und am Donnerstag erfahren, dass ich Losglück hatte und dabei bin. Ich hab mich sehr gefreut, dass es geklappt hat. 

EA SPORTS: Du hattest ein unglaublich spannendes Viertelfinal-Match. Was ist da passiert?

Serkan Cesur: Ich bin am Anfang in Führung gegangen und hab dann etwas die Kontrolle verloren. Zur Halbzeit stand es im Viertelfinale 3:1 für meinen Gegner. Also musste ich mich zusammenreißen, alles geben und habe in der 70. Minute schon mit 4:3 geführt. Dann hatten wir kleinere technische Probleme und in den letzten Minuten ist Mazlum Dogan noch der Ausgleich geglückt. Ein Entscheidungsspiel musste her, das durchgängig extrem spannend war. Am Ende hab ich das erlösende 3:1 in der 85. Minute und damit den Einzug ins Halbfinale perfekt gemacht.

EA SPORTS: Gibt es bestimmte Themen, die aus deiner Sicht in der Virtuellen Bundesliga noch besser laufen sollten?

Serkan Cesur: Ich denke im nächsten Jahr wäre es klasse, wenn die Virtuelle Bundesliga auch auf der Xbox One und PS4 stattfindet. Ich spiele selbst auf den Nextgen-Konsolen und musste mich hier auf das Event bei meinem Bruder vorbereiten. Zum Glück hat das richtig gut geklappt. 

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