Köln - Für den Saison-Check 2014/2015 hat sich bundesliga.de etwas ganz Besonderes ausgedacht, um die Leistungen der 18 Teams während der 34 Spiele zu bewerten und vergleichen: Die Bundesliga-Netzgrafik. So funktioniert sie.

Jedes Team wird in 10 statistischen Kategorien unter die Lupe genommen: Tore, Passquote, Torschüsse, herausgespielte Großchancen, Spielanteile, Gegentore, gegnerische Torschüsse, gewonnene defensive Zweikämpfe, Gegentore nach Standardsituationen und Fouls am Gegenspieler.

In der Netzgrafik finden sich die offensiven Werte in der oberen Hälfte und bilden die rote Fläche, die defensiven Werte werden in der unteren Hälfte abgebildet und bestimmen die graue Fläche.

Wie weit ein Wert in einem Segment sich vom Mittelpunkt der Netzgrafik entfernt, bestimmt der "Tabellenplatz" in einer bestimmten Kategorie. Im Beispiel etwa liegt Wolfsburg auf Platz 3 bei Toren und Passquote, Platz 4 in der Bundesliga bei Torschüssen usw.

Die absoluten Werte sind als Zusatzinfos mit aufgeführt, bestimmen aber somit nur indirekt die Größe der Fläche.

Was das bedeutet? Je weiter ein Team in einer Kategorie vom Mittelpunkt des Netzes entfernt ist, desto besser ist es. Und mehrere "gute" Werte nebeneinander ergeben eine größere Fläche ... und diese sagt dann viel über Stärken und Schwächen eines Teams aus.

Beispiel: Hamburger SV

Klar zu sehen: Beim HSV drückt der Schuh in der Offensive! Die rote Fläche ist extrem klein.

Beispiel: Eintracht Frankfurt

Ein anderes Problem hat die Frankfurter Eintracht. Offensiv passt es einigermaßen, die graue, defensive Fläche ist aber nicht gut. Die Eintracht kassiert zu viel Gegentore.