Köln - Für den Saison-Rückblick 2015/2016 hat sich bundesliga.de etwas ganz Besonderes ausgedacht, um die Leistungen der 18 Teams zu bewerten und vergleichen: Die Bundesliga-Netzgrafik. Hier eine kurze Erklärung wie sie funktioniert.

Jedes Team wird in 10 statistischen Kategorien unter die Lupe genommen: Tore, Passquote, Torschüsse, herausgespielte Großchancen, Spielanteile, Gegentore, gegnerische Torschüsse, gewonnene defensive Zweikämpfe, Gegentore nach Standardsituationen und Fouls am Gegenspieler.

In der Netzgrafik finden sich die offensiven Werte in der oberen Hälfte und bilden die farbige Fläche, die defensiven Werte werden in der unteren Hälfte abgebildet und bestimmen die graue Fläche.

Wie weit ein Wert in einem Segment sich vom Mittelpunkt der Netzgrafik entfernt, bestimmt der "Tabellenplatz" in einer bestimmten Kategorie. Die absoluten Werte sind als Zusatzinfos mit aufgeführt, bestimmen aber somit nur indirekt die Größe der Fläche.

Was das bedeutet? Je weiter ein Team in einer Kategorie vom Mittelpunkt des Netzes entfernt ist, desto besser ist es. Und mehrere "gute" Werte nebeneinander ergeben eine größere Fläche. Und diese sagt dann wiederum viel über die Stärken und Schwächen eines Teams aus.

Beispiel: Hannover 96

Klar zu sehen: Bei den Niedersachsen drückt der Schuh in der Offensive! Die grüne Fläche ist extrem klein - zu wenige eigene Torschüsse, Großchancen und Tore.

Beispiel: Hamburger SV

Ein anderes Problem haben die Hamburger. Offensiv passt es einigermaßen, die graue, defensive Fläche offenbart aber Schwächen des Teams - der Dino lässt viele gegnerische Torschüsse zu und hat auch die sechstmeisten Gegentore kassiert.