Spannung bis zum Schluss, ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen. In dieser Saison war es selten so knapp. Mit hauchdünnem Vorsprung ist Luca Toni von den Usern von bundesliga.de zum "Spieler des 16. Spieltags" gewählt worden.

Im Gegensatz zu den Spielern, die in den vergangenen Wochen die offiziellen Wahlen zum "Spieler des Spieltags" gewonnen hatten, traf Toni nicht doppelt, sondern nur ein Mal ins Schwarze.

Ausschlaggebend waren viel mehr die Kaltschnäuzigkeit und Coolness vor dem gegnerischen Tor, die der Italiener im Spitzenspiel gegen 1899 Hoffenheim einmal mehr unter Beweis stellte.

Als alles auf ein 1:1-Unentschieden hindeutete, war Toni plötzlich zur Stelle. In der letzten Minute war der Angreifer noch hellwach und entschied das Spiel.

Toni trifft kurz vor Schluss

Nach einer fehlgeleiteten Grätsche von 1899-Verteidiger Andreas Ibertsberger rollte der Ball in den Strafraum und direkt vor Tonis Füße. Der reagierte ganz im Stile eines Weltklasse-Spielers, zog direkt ab und traf zum 2:1 für den Rekordmeister. Kurz darauf war Schluss.

"So zu gewinnen ist natürlich noch schöner als sonst", freute sich Toni nach dem Sieg, der für die Bayern besonders wichtig war, um das Rennen um die Herbstmeisterschaft offen zu gestalten. Dem Torschützen selbst brachte es 26 Prozent der Stimmen der bundesliga.de-User und den ersten Erfolg bei der offiziellen Wahl zum "Spieler des Spieltags".

Leverkusen auch im Voting am FCB dran

Mit 22 Prozent der User-Stimmen bot Bayer Leverkusens Stürmer Stefan Kießling dem FCB-Stürmer lange Zeit die Stirn. Kein Wunder, ebnete der 24-Jährige mit seinen Treffern zum 0:1 und 0:2 doch den Weg zum 3:1-Auswärtssieg der Werkself in Mönchengladbach.

Leverkusens Sportchef Rudi Völler war von Kießlings Leistung begeistert: "Er war sensationell und verdient sich eine 1 mit Sternchen. Das war sein bestes Spiel, seit er bei uns ist."

Riberys Schatten auf 3

Auf dem 3. Platz folgt Ribery-Bewacher Andreas Beck von Aufsteiger und Tabellenführer 1899 Hoffenheim. Dem 21 Jahre alten Jungspund ist gelungen, was wohl kaum jemand für möglich gehalten hatte: Er schaltete im Top-Spiel bei den Bayern den in den Vorwochen überragenden Franck Ribery aus. Für diese Leistung erhielt er von den Usern 20 Prozent der Stimmen.

Eintracht vor KSC und Wolfsburg

Auf Platz 4 landete Frankfurts Grieche Nikos Liberopoulos, der für seinen dritten Heim-"Doppelpack" in Folge 16 Prozent der Stimmen bekam.

Es folgten Karlsruhes Diego-Bewacher Godfried Aduobe (zehn Prozent), vor dem Wolfsburger Cristian Zaccardo, der sein Tor-Debüt beim VfL gefeiert hatte (sechs Prozent).