Andreas Beck ist einer der ungewöhnlichsten Fußballprofis: Er hat Wirtschaftsabitur gemacht, kommt an keiner Buchhandlung vorbei, liest in seiner Freizeit Dostojewski und Nietzsche, und er hört am liebsten HipHop aus Stuttgart.

Aber seine größte Leidenschaft ist dann doch der Fußball. Ab sofort ist der 21-jährige für 1899 Hoffenheim am Ball. Die bisherigen Erfolge des Außenverteidigers können sich sehen lassen: deutscher B-Juniorenmeister 2004, A-Juniorenmeister 2005 und 2007 Deutscher Meister mit dem VfB.

"Als Aufsteiger eine gute Rolle spielen"

"Ich versuche immer dazuzulernen. Als Fußballer, aber auch als Mensch", so das Motto von Andi Beck. Im interview mit der Vereinswebseite spricht er über die Gründe für seinen Wechsel und seine Ziele mit dem neuen Club.

Frage: Hallo Herr Beck, herzlich Willkommen bei 1899 Hoffenheim. Was waren die Gründe für Ihre Wechsel-Entscheidung?

Andreas Beck: Ich glaube, dass der Zeitpunkt gekommen ist, etwas anderes zu machen. Ich will mich weiterentwickeln, dazulernen und mich als Stammspieler in der Bundesliga etablieren. Da sehe ich in Hoffenheim die besten Perspektiven. Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mich jedenfalls sehr überzeugt. Die Perspektiven in Hoffenheim sind glänzend, nicht nur für mich, sondern für den gesamten Club.

Frage: Inwiefern?

Beck: In Hoffenheim entsteht etwas Großes. Und ich freue mich, da dabei zu sein. Alles ist sehr professionell, sehr modern, sehr ehrgeizig und zielorientiert. Ein neues Stadion entsteht und ein neues Trainingsgelände, das vielleicht führend in Deutschland ist. Man spürt die Aufbruchstimmung förmlich."

Frage: Was ist für 1899 Hoffenheim in der neuen Saison möglich?

Beck: Das müssen wir mal abwarten. Ich halte nicht viel davon, irgendwelche Prognosen abzugeben. Aber ich hoffe natürlich, dass wir als Aufsteiger eine gute Rolle spielen werden.