Sein Wechsel von Panathinaikos Athen zum Bundesliga-Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 sorgte bei den Fans der Rheinhessen für große Euphorie. Im Interview mit bundesliga.despricht Andreas Ivanschitz über seinen Wechsel, seine Ziele und die österreichische Nationalmannschaft.

bundesliga.de: Wie sind Ihre ersten Eindrücke von der Mannschaft?

Andreas Ivanschitz: Allzu viel kann ich natürlich über die Mannschaft noch nicht sagen. Ich bin sehr gut aufgenommen worden, die Mannschaft macht von der Altersstruktur und den Spielertypen her einen sehr ausgewogenen Eindruck.

bundesliga.de: Was wussten Sie bisher von Ihrem neuen Verein? Welches Image hat Mainz 05 in Ihren Augen?

Ivanschitz: Ich kenne Mainz 05 als sympathischen Verein mit einem sehr begeisterungsfähigen Umfeld, der sehr auf das Kollektiv setzt. Meine ersten Eindrücke haben das bestätigt.

bundesliga.de: Es gab auch andere Interessenten. Warum haben Sie sich letztlich für Mainz entschieden?

Ivanschitz: Ausschlaggebend für meine Entscheidung war, wie sehr der Verein mich haben will, wie er sich für mich einsetzt. Bei Manager Christian Heidel und Trainer Jörn Andersen hatte ich da von Beginn an ein sehr gutes Gefühl.

bundesliga.de: Sie waren zuletzt drei Jahre bei Panathinaikos Athen, haben auch in der Champions League gespielt. Was versprechen Sie sich jetzt von dem Schritt zu einem Aufsteiger in die Bundesliga?

Ivanschitz: Für mich gehört die Bundesliga in Europa neben Spanien und England zur Top drei der Ligen. In Österreich wird die Bundesliga sehr genau verfolgt, da steht man sehr im Blickpunkt. Für mich war es schon immer ein Ziel, in der Bundesliga zu spielen.

bundesliga.de: Was sind Ihre Ziele in der kommenden Saison mit Mainz und welche persönlichen Ziele haben Sie sich gesteckt?

Ivanschitz: Natürlich steht für uns der Klassenerhalt an oberster Stelle. Für mich ist es wichtig, jetzt erst einmal in meine Rolle hineinzufinden, mich an die Geschwindigkeit und die Laufstärke in der Bundesliga zu gewöhnen.

bundesliga.de: Versprechen Sie sich durch den Wechsel auch eine Rückkehr in die Nationalmannschaft, die sie ja immerhin im vergangenen Jahr als Kapitän in die EURO geführt haben?

Ivanschitz: Die Rückkehr in die Nationalmannschaft bleibt für mich ein Thema. Aber dafür muss ich mich jetzt erst einmal im Verein bewähren, dann kommt alles andere von ganz alleine.

bundesliga.de: Sie selbst bezeichnen sich als flexibel einsetzbar im Mittelfeld, und so sieht es auch Trainer Jörn Andersen. Haben Sie denn trotzdem schon mit ihm über Ihre Lieblingsposition gesprochen?

Ivanschitz: Nein, über Positionen haben wir nicht gesprochen. Im Prinzip geht es mir wie allen anderen Spielern auch. Ich will spielen, auf welcher Position ist mir egal, ob halblinks oder links im Mittelfeld oder hinter den Spitzen.

Die Fragen stellte Tim Tonner




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