Nach seiner ersten Trainingseinheit mit seinen neuen Kollegen sprach Jens Lehmann über seine Ziel mit dem VfB Stuttgart.

Frage: Herr Lehmann, welchen Einfluss haben Mario Gomez und Thomas Hitzlsperger bei Ihrem Wechsel vom FC Arsenal nach Stuttgart gehabt?

Jens Lehmann: "Es war keine große Fürsprache durch meine zwei Nationalmannschaftskollegen notwendig, denn ich hatte ja keine zehn Angebote vorliegen. Ich hätte in England bleiben können und es gab auch noch eine weitere Anfrage aus Deutschland. Ich habe mich für den VfB entschieden, da die Mannschaft Qualität besitzt. Schließlich wurde sie vor etwas mehr als einem Jahr Deutscher Meister. Diese Mannschaft hat schon Großes geleistet. Zudem macht der Trainer einen guten Eindruck auf mich, denn er lässt so spielen, wie ich es mir wünsche. Für mich war nach meiner Zeit bei Arsenal entscheidend, dass ich zu einer Mannschaft komme, die nicht komplett anders agiert."

Frage: Welche Ziele verfolgen Sie in Stuttgart?

Lehmann: "Ich will immer das nächste Spiel gewinnen. Wenn das gelingt, dann hat man alles richtig gemacht. Ich habe gelesen, dass die ersten drei Plätze in der Bundesliga ganz offensichtlich schon an Bayern, Schalke und Bremen vergeben sind. Nur die Reihenfolge ist noch nicht so klar. Für die anderen Vereine, auch für den VfB, sollte dies eine Herausforderung sein."

Frage: Und international? Wie geht es in der Nationalmannschaft für Sie weiter?

Lehmann: "Ich werde mit Joachim Löw reden. In meinem Urlaub habe ich von einem anstehenden Generationswechsel im Tor gehört und dass ich mich erklären solle. Aber ich frage mich, warum eigentlich ich eine Entscheidung treffen soll?"