Köln - Auf die Bundesliga ist und bleibt jede Saison Verlass: Spannung an der Tabellenspitze und am Tabellenende ist praktisch garantiert. Auch in dieser Saison fällt der von einigen Experten erwartete Durchmarsch des FC Bayern aus. Am 15. Spieltag sind die vier zurzeit besten Bundesliga-Clubs, die im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) ebenfalls eine überragende Rolle spielen, in zwei direkten Duellen unter sich.

Allein in Deutschland können Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, der FC Bayern und Werder Bremen auf viele Millionen Fans und Unterstützer zählen.

1704 Mal "Werder", 2476 Mal "Borussia"

Der OBM bildet diese große Anhängerschaft allein durch die Namen seiner Teams sehr gut ab. 3411 OBMler haben für ihre Mannschaft ein "Bayern" gewählt, 2476 haben sich für "Borussia" entschieden.

Ein "Bremen" taucht in 1316 OBM-Clubnamen auf, ein "Werder" sogar 1704 Mal. Für "Dortmund" haben sich 1535 Manager entschieden, für "BVB" 1845 User. 164 Mitspieler nennen ihr Team in Erinnerung an glorreiche Gladbacher Zeiten in den 70er Jahren "Fohlen".

Top-Plätze meist an Stars der Spitzenclubs vergeben

Die vielen tausend OBM-Trainer, die mit einem der vier Top-Teams sympathisieren, können sich im Managerspiel auf die Leistungen der Profis ihrer Lieblingsclubs meist verlassen. Am 14. OBM-Spieltag war etwa das Mittelfeld fest in der Hand der Bayern, Borussen und Bremer. Franck Ribery, Thomas Müller (beide FC Bayern) und Marco Reus (Borussia Mönchengladbach) waren die drei Besten. Lediglich Christian Tiffert (1. FC Kaiserslautern) und Josué (VfL Wolfsburg) schafften es als Spieler anderer Clubs unter die Top 10.

In den anderen Mannschaftsteilen ist die Dominanz der vier Vereine zwar nicht ganz so erdrückend, doch die Spitzenpositionen sind an ihre Profis vergeben. Bei den Torhütern verteidigt Dortmunds Roman Weidenfeller weiterhin den 1. Platz, Bremens Tim Wiese belegt Platz 3. Bei den Abwehrspielern sind Bremens Naldo und Dortmunds Mats Hummels das Maß der Dinge.

Nur Höwedes trotzt der großen Konkurrenz

Und auch im Angriff erreichen ein Bayern-Stürmer (Mario Gomez) und ein Bremer (Claudio Pizarro) die beste Quote im Vergleich mit allen anderen Bundesliga-Konkurrenten. Logisch, dass die erfolgreichsten Spieler auch zu begehrtesten im Managerspiel gehören. So wundert es nicht, dass unter den zehn meistgekauften Spielern des virtuellen Transfermarkts nur ein einziger nicht aus dem Kreis der Bayern, Borussen und Bremer stammt: der Schalker Benedikt Höwedes.

Aber was verraten eigentlich die Vereinsnamen der besten Manager aus der 1. und 2. OBM-Liga? Wimmelt es hier von "Bayern", "BVB" oder "Werder"? Eher nicht: Lediglich die Schwanheimer Fohlen aus der 2. OBM-Liga lassen einen Gladbacher Hintergrund vermuten. Ein "Muenchen" ist in der 2. OBM-Liga auch vertreten; das Team 1860 Muenchen sollte allerdings nicht die meisten Sympathien für den FC Bayern hegen...