Bundesliga

Im Fokus: Alban Meha - Der Präzisionsschütze

Paderborn - Am 7. Mai 2011 saß Trainer Roger Schmidt auf der Tribüne des Trierer Moselstadions. Notizen machte er sich nicht, er beobachtete einfach nur. Seine Augen folgten Alban Meha und was sie sahen, überzeugte Schmidt vollends.

Kaum einer schießt so präzise Freistöße

Erst bereitete der Mittelfeldspieler von Eintracht Trier gegen die SV Elversberg das 1:0 mit einem feinen Pass vor, dann sorgte er per raffiniertem Freistoß höchst selbst für den 2:0-Endstand. "Ich hatte Alban schon länger auf dem Zettel", sagte Schmidt damals.

Der SC Paderborn auch und da traf es sich gut, dass Roger Schmidt zwei Tage nach seinem Besuch in Trier als neuer Trainer der Ostwestfalen vorgestellt wurde. Als eine seiner ersten Amtshandlungen ließ er den Transfer von Alban Meha abwickeln. In 33 Regionalliga-Spielen hatte der Albaner 15 Tore erzielt, etliche davon per Freistoß mit gewiefter Schusstechnik. "Es gibt auch in der Bundesliga keinen Spieler, der derart präzise Freistöße schießen kann", sagte Schmidt damals. Am Samstag könnte der 47-Jährige nun selbst Leidtragender davon werden.