Am Sonntag wurde Bruno Labbadia offiziell als neuer Trainer des Hamburger SV vorgestellt.

Schon eine Stunde vor der offiziellen Vorstellung rückten zahlreiche Kamerateams und Journalisten an. Ingesamt verfolgten 50 Journalisten und 15 TV-Teams in den Räumlichkeiten der HSH Nordbank Arena gespannt die ersten Worte von Labbadia.

Absoluter Wunschtrainer

Zum Beginn der Pressekonferenz übernahmen der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann und Sportchef Dietmar Beiersdorfer die Begrüßung und machten noch einmal deutlich, dass Bruno Labbadia der absolute Wunschtrainer für die Nachfolge Martin Jols war.

"Er hat eine klare Vorstellung von seiner Tätigkeit als Trainer und ist für den HSV eine Identifikationsfigur", so Bernd Hoffmann, "deshalb sind wir sehr froh, dass sich Bruno Labbadia für den HSV entschieden hat."

"Froh, wieder hier zu sein"

Labbadia selbst waren die letzten durchaus anstrengenden Tage kaum anzumerken und er beantwortete geduldig die Fragen der anwesenden Journalisten. "Ich bin froh, wieder hier zu sein und freue mich auf die bevorstehenden Aufgaben", so Labbadia.

Und Aufgaben gibt es momentan für alle Verantwortlichen des HSV reichlich. Neben der wichtigen Kaderplanung für die kommende Saison wird sich Labbadia in den kommenden Tagen mit allen internen Abläufen rund um das Bundesligateam vertraut machen, mit dem Trainerstab sprechen und mit Sportchef Beiersdorfer alle anstehenden Schritte genau planen.

Labbadia beobachtet HSV II

Urlaub steht da erstmal hinten an. "Ich möchte so viel anpacken und vorantreiben, da könnte ich mich momentan ohnehin nicht entspannen", fasste Labbadia die große Freude auf seine neue Aufgabe zusammen - und fuhr direkt nach Norderstedt, um die zweite Mannschaft des HSV im Abstiegskampf gegen den VfL Wolfsburg II unter die Lupe zu nehmen. Bruno Labbadia - ein Mann der Tat.