Richard Sukuta-Pasu wechselte in der Sommerpause von Bayer Leverkusen an den Betzenberg und wird den FCK-Sturm verstärken. Die künftige Nummer 16 im Kader der "Roten Teufel" war zuletzt an den FC St. Pauli ausgeliehen. Am dritten Trainingstag stand der noch 20-Jährige für ein erstes kurzes Interview bereit.

Im Interview mit fck.de spricht der Offensivspieler über seinen ersten Eindrücke in der Pfalz und seine Perspektiven in der kommenden Spielzeit.

Frage: Die ersten Tage beim FCK sind vergangen, wie lautet Ihr Fazit?

Richard Sukuta-Pasu: Ich habe mich hier schnell eingelebt. Es herrscht eine gute Atmosphäre in der Mannschaft und im Umfeld, das macht es einem auch leicht. Ich fühle mich schon jetzt sehr wohl. Ich kenne ja auch ein paar Spieler, mit denen ich schon zusammengespielt habe. Tobi Sippel und Kevin Trapp kenne ich von der U21-Nationalmannschaft, Pierre De Wit und Thanos Petsos aus Leverkusen. Es ist eine junge Truppe und eine gute Mischung, ich glaube da passe ich gut dazu.

Frage: Wie haben Sie die ersten Trainingseinheiten erlebt?

Richard Sukuta-Pasu: Die ersten Einheiten waren wirklich sehr lang und intensiv. Aber auch wenn man mal etwas leiden muss, letztlich tut es uns allen gut. Wir müssen uns die nötige Fitness holen, um zu Saisonbeginn topfit und perfekt vorbereitet an den Start zu gehen. Insofern wissen wir was uns die nächsten Wochen erwartet und wozu es gut ist.

Frage: Was waren die ausschlaggebenden Gründe für den FCK?

Richard Sukuta-Pasu: Vor allem waren es die sehr guten Gespräche mit Trainer Marco Kurz, seine Ansichten und Vorstellungen. Das hat mir alles sofort zugesagt. Wenn man dann noch sieht, was für ein tolles Umfeld einen hier erwartet, mit diesen Stadion und den Fans, dann kann man sich vorstellen, dass ich nicht lange überlegt habe und diese Chance unbedingt nutzen will.

Frage: Sie waren zuletzt von Bayer 04 Leverkusen an den FC St. Pauli ausgeliehen. Ist es für einen Spieler einfacher, wenn er einen "festen" Verein hat?

Richard Sukuta-Pasu: Ich hatte vergangene Saison einen guten Start in die Saison, konnte gleich im ersten Spiel einen Treffer erzielen. Dann habe ich mir leider aber einen doppelten Bänderriss zugezogen und bin längere Zeit ausgefallen. Am Ende war es dann nicht mehr so einfach, mich wieder ins Team zu kämpfen. Für mich ist es wichtig, jetzt wieder eine echte Heimat zu haben, zu einem Verein zu gehören und mehr Kontinuität zu bekommen. Natürlich fällt es leichter, sich mit einem Verein zu identifizieren, bei dem man längerfristig unter Vertrag steht.

Frage: Sie haben gleich für vier Jahre beim FCK unterschrieben...

Richard Sukuta-Pasu: Ich habe mit dem FCK auch einiges vor und möchte dem Verein die kommenden Jahre helfen, wo ich kann. Das nächste Ziel ist natürlich eindeutig der Klassenerhalt. Aber Abstiegskampf kenne ich ja bereits aus meiner Zeit in Hamburg.

Frage: Welches ist Ihre bevorzugte Position?

Richard Sukuta-Pasu: Grundsätzlich bin ich Stürmer, aber im Offensivbereich habe ich sowohl bei den Vereinen als auch in der deutschen U21-Nationalmannschaft schon auf allen möglichen Positionen gespielt. Ob klassischer Mittelstürmer, Stoßstürmer, auf den Außenpositionen oder hinter der Spitze, da bin ich recht flexibel. Letztlich liegt es am Trainer, ich spiele da wo er mich sieht.

Frage: Was würdest Du als Deine Stärken bezeichnen?

Richard Sukuta-Pasu: Ich denke, meine Spielfreude und meine Schnelligkeit kommen mir zu Gute. Ich weiß aber auch, dass ich mich in vielen Dingen noch verbessern kann und muss. Ich bin ja noch ein junger Spieler. Daher bin ich auch hier, ich will mich weiterentwickeln, will den nächsten Schritt machen.

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