Bad Ragaz - Bereits im letzten Trainingslager des BVB im Winter in La Manga war klar, dass er ein Schwarzgelber werden würde. Am Sonntag war es dann endlich so weit: Marco Reus stieß zur Mannschaft hinzu.

Am Montag trainierte er das erste Mal mit dem Team, anschließend wurde er den Journalisten auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt. Der Nationalspieler spricht über...

...seine Rückkehr zum BVB: "Auch als ich noch bei Gladbach gespielt habe, bin ich am Wochenende oft nach Dortmund gefahren und habe meine Familie und meine Freunde besucht. Ich habe mich in Dortmund immer heimisch gefühlt, deswegen freue ich mich sehr, diesen Schritt gemacht zu haben. Seit ich den Verein vor fünf Jahren verlassen habe, hat sich hier sehr viel zum Positiven entwickelt. Ich freue mich riesig auf die Mannschaft, das Trainerteam und vor allem auf die großartigen Fans in Dortmund."

...seine Erwartungshaltung für die neue Saison: "Grundsätzlich versuche ich jetzt erst einmal, die nötige Fitness zu bekommen. Dann werde ich einfach versuchen, meine Leistung zu zeigen, mich noch weiter zu verbessern. Ich möchte jeden Tag dazu nutzen, noch besser zu werden und noch einen Schritt weiter nach vorne zu kommen. Beim BVB habe ich das richtige Umfeld, den richtigen Trainerstab, die richtige Mannschaft dazu. Borussia hat letztes Jahr eine phantastische Runde gespielt. Wir wollen jetzt natürlich versuchen, noch ein Stück besser zu werden."

...die vergangene Europameisterschaft: "Die EM war mein erstes großes Turnier. Ich habe mir natürlich Chancen ausgerechnet, dass ich zum Einsatz komme. Ich habe im Training Gas gegeben und versucht, mich dem Trainer anzubieten. Gegen Griechenland bekam ich dann meine Chance und ich denke, es ist mir ganz gut gelungen. Dass wir gegen Italien ausgeschieden sind, ist natürlich sehr bitter. Aber ich denke es wird in Zukunft noch genügend andere Möglichkeiten geben."

...Verbesserungsmöglichkeiten, die er bei sich selbst sieht: "Es gibt noch unendlich viele Punkte, an denen ich mich verbessern kann. Ob das jetzt das Kopfballspiel ist oder noch mehr die Schnelligkeit, die Schusstechnik, der Torabschluss. Das perfekte Spiel gibt es nicht, aber ich versuche, das Bestmögliche aus mir heraus zu holen."

...die Vergleiche mit Shinji Kagawa: "Ich sehe das genauso wie mit den Vergleichen, die mit Marko Marin vorgenommen wurden, als ich nach Gladbach kam. Marin ist Marin, ich bin ich und Shinji ist Shinji. Keine Frage, dass Shinji ein super Spieler ist, der super Leistungen für den BVB gebracht hat. Er wurde nicht umsonst von Manchester United verpflichtet. Aber ich habe meinen eigenen Stil und versuche das Beste heraus zu holen, um der Mannschaft damit zu helfen."