In zwei Wochen startet die Weltmeisterschaft in Südafrika. Vor dem kommenden Testspiel gegen Ungarn sprach hsv.de mit Marcell Jansen über die Stimmung im DFB-Team.

Außerdem stellte der Mittelfeldspieler der "Rothosen" seine Aussagen zur abgelaufenen HSV-Saison ins richtige Licht.

Frage: Hallo Herr Jansen. Am Wochenende geht es zum letzten Härtetest vor der Nominierung. Wie ist die Stimmung im Team?

Marcell Jansen: Die Stimmung ist gut. Mann merkt im positiven Sinn, dass jeder seine Chance nutzen will. Das ist genau der richtige Weg, wenn man als Mannschaft etwas erreichen möchte.

Frage: Sie haben sich nach Ihrer Verletzung wieder rangekämpft. Sie konnten in den letzten zwei kurzen Testspielen ohne Probleme spielen. Wie wichtig ist der Test gegen Ungarn für Sie und wie fühlen Sie sich?

Jansen: Ich bin auf einem sehr guten Weg. Ich habe in den vergangenen Wochen sehr hart gearbeitet. Für mich sind die kommenden zwei Testspiele Gold wert. Dabei geht es in erster Linie um alltägliche Bewegungsabläufe und eben die Spielpraxis. Ich hatte auch unter der Trainingsbelastung keine Probleme, muss die zwei Partien nun nutzen, um noch weiter zu kommen - ich bin sehr optimistisch.

Frage: Sie haben am Donnerstag ein Interview gegeben. Ihre Aussagen zur abgelaufenen HSV-Saison haben für Aufregung gesorgt.

Jansen: Das habe ich gemerkt. Es ist mir aber wichtig zu sagen, dass die Botschaft anscheinend falsch angekommen ist. Ich bin sehr froh über die Entscheidungen in meinem Verein. Mit Armin Veh haben wir einen erfahrenen Trainer, der dem Team neue Impulse geben wird und mit Bastian Reinhardt einen Sportchef, der seit langer Zeit im Verein arbeitet und dicht an der Mannschaft ist. Ich bin ein positiver Mensch und genauso beurteile ich Teile der Saison. Am Ende aber haben wir als Mannschaft nicht mehr gut harmoniert, das wollte ich sagen und das hat auch die Analyse des Vereins ergeben. So etwas sollte uns als großer Verein in Zukunft nicht mehr passieren. Ich bin mir aber sicher, dass das neue Team um unseren Trainer darauf achten wird.