Felix Magath verlässt den VfL Wolfsburg am Saisonende. Um kurz vor 12 Uhr trat er am Mittwoch vor die Medien und sprach etwa zehn Minuten lang über die Gründe für seinen Abschied.

Das sind die wichtigsten Aussagen seines Presse-Statements:

"Ich bin froh, dass die Entscheidung raus ist."

"Ich habe gute Gründe für diese Entscheidung."

"Zu Beginn meines Engagements hatte ich mit dem Aufsichtsrat abgeprochen, dass ich den VfL nach vorne bringen soll. Dies ist schneller geschehen als erwartet."

"Diese Mannschaft hat Perspektive"

"Wir haben durch großartige Leistungen in dieser Saison eine Situation geschaffen durch die wir am Saisonende auf jeden Fall besser sein werden als letzte Saison. Damit ist das Ziel erreicht, den VfL in die Spitze zu bringen und dort zu halten."

"Die Leistungsträger beim VfL sind für die nächsten Jahre hier gebunden. Diese Mannschaft hat Perspektive."

"Habe Herrn Tönnies mein Wort gegeben"

"Ich verlasse den Verein. Wir haben das in fairen Gesprächen vor einigen Wochen so entschieden. Der VfL-Aufsichtsrat und ich haben Verhandlungen über eine Weiterverpflichtung geführt. Der VfL war immer mein erster Ansprechpartner und war immer über meine Gedanken und Entscheidungen informiert. Ich habe mich korrekt verhalten. Ich bitte die Fans um Verständnis für den Zeitpunkt der Veröffentlichung."

"Ich bedaure, dass der Wechsel zu Schalke, wo ich bei Clemens Tönnies im Wort stehe, so früh publik geworden ist." (Anmerkung der Redaktion: Tönnies ist Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04)

"Ich bitte um Verständnis"

"Ich habe vor einigen Wochen nicht gesehen, dass wir so weit oben stehen könnten. Dementsprechend war der Zeitpunkt nicht der günstigste. Deswegen wollte ich so kurz vor dem letzten Spieltag keine Stellungnahme abgeben, damit es keine Auswirkungen auf die Mannschaft gibt. Aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um alle Beteiligten und die Fans zu informieren. Ich bitte alle um Verständnis für meine Entscheidung."

"Ich glaube, dass ich eine vernünftige Entscheidung getroffen habe. Sie war nicht leicht, aber für alle Beteiligten das beste."

"Der VfL ist gut aufgestellt und braucht sich keine Sorgen um seine Zukunft zu machen."

"Jetzt müssen wir uns aber auf die große Chance konzentrieren. Wir haben von allen Teams die beste Ausgangssituation in der Meisterschaft."