Den 18. April 2009 wird Kevin Vogt nicht vergessen. Der 17-Jährige gab im Trikot des VfL Bochum im Derby gegen Borussia Dortmund sein Bundesliga-Debüt. Im Interview spricht der Youngster über dieses Erlebnis.

Frage: Was war es für ein Gefühl, als Sie zur Einwechslung gebeten wurden?

Kevin Vogt: Ich war schon sehr überrascht, als mir signalisiert wurde, dass ich nun eingewechselt werden würde. Gleichzeitig habe ich mich aber auch riesig gefreut - das war ein unbeschreibliches Gefühl. Mit der Freude bekam ich aber auch einen gewaltigen Adrenalinschub und war sehr aufgeregt.

Frage: Und dann auf dem Platz? Revierderby vor ausverkauftem Haus, eine gewaltige Atmosphäre. Sonst spielen Sie vor maximal 500 Zuschauern.

Vogt: Das war natürlich eine ganz neue Situation für mich, wobei ich die Kulisse auf dem Platz kaum noch wahrgenommen habe. Man ist so konzentriert und fokussiert sich voll auf das Spiel, da bekommt man das ganze Drumherum nicht mehr so intensiv mit wie von der Seitenlinie.

Frage: Neben Patrick Fabian sind Sie der zweite Nachwuchsspieler des VfL, der in dieser Saison erstmals Bundesligaluft schnuppern durfte. Patrick Fabian debütierte gegen Schalke, Sie gegen Dortmund. War das das I-Tüpfelchen?

Vogt: Klar, das ist schon überragend! Dass Patrick und ich unseren Bundesliga-Einstand ausgerechnet in den beiden Derbys geben durften, war für beide ein ganz besonderes Erlebnis. Das werden wir so schnell nicht vergessen. Allerdings wäre ich genauso motiviert auf den Platz gegangen, wenn wir gegen Cottbus, Karlsruhe oder Bielefeld gespielt hätten. Ich habe mich einfach wahnsinnig gefreut, dass ich dabei sein durfte.

Das ausführliche Interview lesen Sie auf der Webseite des VfL Bochum.